LIBREAS.Library Ideas

Stipendium des LIBREAS-Vereins, Ausschreibung 2020

Posted in LIBREAS.Verein by Karsten Schuldt on 16. Dezember 2019

Um das Ziel des LIBREAS-Vereins zu unterstützen, die Förderung der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Kommunikation, schreiben wir im Jahr 2020 ein offenes Stipendium aus. Angesprochen fühlen sollen sich alle Auszubildenden und Studierenden in bibliothekarischen und verwandten Fachgebieten sowie Kolleg*innen in Bibliotheken und bibliothekarischen Infrastruktureinrichtungen im gesamten DACH-Raum.

Die Höhe des Stipendiums beträgt 200 Euro, die verwendet werden können, um den Besuch einer fachlich relevanten Veranstaltung (Konferenz, Tagung etc.) zu ermöglichen (Fahrt, Unterkunft, Gebühren etc.), um eine Fortbildung zu besuchen oder anderweitig im Rahmen von Bibliotheken und Informationseinrichtungen u.ä. Wissen zu erwerben, zu generieren oder zu verbreiten. Das Stipendium soll im Jahr 2020 verwendet werden. Es soll im Idealfall einer Person zugute kommen, die sich ohne dieses die gewählte Aktivität nicht leisten könnte.

Das Bewerbungsverfahren ist offen für alle Personen, die im Bereich von Bibliotheken, Informationseinrichtungen und den betreffenden Wissenschaften tätig sind. Es ist ein kurzes Bewerbungsschreiben an den LIBREAS. Verein zu richten. Dieses soll enthalten: 

  • Eine kurze Vorstellung der*s Bewerber*in.
  • Für welche Aktivität um das Stipendium angefragt wird und warum genau für diese.
  • Die Motivation der*s Bewerber*in.

Die oder der Stipendiat*in verpflichtet sich zu Folgendem:

  • Einen Text, mit welchem sie oder er sich kurz im LIBREAS. Blog vorstellt. (Gerne auch der betreffende Teil aus dem Bewerbungsschreiben.)
  • Einen deutschsprachigen Beitrag für die folgende Ausgabe der LIBREAS. Library Ideas, welcher sich auf die unterstützte Aktivität bezieht, z.B. einen Tagungsbericht oder die Darstellung eines Themas, welche in der Weiterbildung behandelt wurde. Die Redaktion der LIBREAS steht gerne bereit, die Arbeit an diesem Beitrag mit Rat und Motivation zu unterstützen.

Die Bewerbung sollte bis zum 28. Februar 2020 per Mail an den Vereinsvorstand geschickt werden (mail@libreas-verein.eu). Die Auswahl der oder des Stipendiat*in findet anschließend zeitnah durch den Vereinsvorstand statt.

Vorstand des LIBREAS-Vereins, 16.12.2019

 

PS.: Das Stipendium wird hauptsächlich aus den regelmäßigen Beiträgen der Mitglieder des LIBREAS. Vereins getragen. (http://www.libreas-verein.eu/mitgliedschaftsantrag/) 2018 und 2019 wurde jeweils schon ein Stipendium vergeben.

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Libraries4Future ruft auf zur Teilnahme an der Klima-Demonstration am 20.9.2019 und der Klima-Woche vom 21.–27.9.!

Posted in Hinweise, LIBREAS.Verein, Uncategorized by maxiki on 12. September 2019

Der Klimawandel und damit zusammenhängende Effekte stellen unsere Gesellschaft vor dringlichste und schwierige Aufgaben L4F_rund(1)in Gegenwart und Zukunft. Wir alle sind gefordert, unseren Beitrag zu leisten.
Bibliotheken müssen sich zum Schutz des Klimas als wichtige Akteurinnen in die Debatte und durch aktives Handeln einbringen!

Wir rufen alle Bibliothekar*innen, Bibliothekswissenschaftler*innen, Bibliotheksleiter*innen, Auszubildende in Bibliotheken und Studierende der Bibliotheks- und Informationswissenschaft auf, am 20.9. an der Klimademonstration teilzunehmen! Am 20. September tagt das Klimakabinett der Bundesregierung und am 23. September findet der Climate Action Summit der UN statt. Hier wird die Klimapolitik der Zukunft bestimmt. Deshalb: Gehen Sie mit uns Seite an Seite mit der Fridays-for-Future-Bewegung und vielen Klima-Aktiven am 20.9. auf die Straße als ein Zeichen für die Politik, dass wir von ihnen eine ehrgeizigere Umsetzung der Klima-Ziele erwarten.

Machen Sie als Bibliotheken ein öffentlichkeitswirksames Event daraus: Nehmen Sie Ihre Nutzer mit zur Demonstration. Seien Sie ein Teil von Libraries4Future und zeigen Sie Engagement für unser Klima: am 20.9. auf der Straße und während der weltweiten Klimawoche #week4climate vom 21.‑27.9. in Ihren Bibliotheksveranstaltungen!

Gern begrüßen wir Sie auch in Berlin als

Hauptdemonstrationsort von Libraries4Future:

Termin: 20.9., 11:00 Uhr

Ort: Treffpunkt vor dem Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum (Geschwister-Scholl-Straße 1/3, 10117 Berlin; Nähe S-Bhf. Friedrichstraße). Wir gehen dann gemeinsam zum Brandenburger Tor.

Stellvertretende Unterzeichner*innen für Libraries4Future:

Ben Kaden, Maxi Kindling (= Stellvertretend für den Vorstand „LIBREAS. Verein zur Förderung der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Kommunikation“)

Patricia Fasheh, Jens A. Geißler, Andrea Kaufmann, Tim Schumann, Janet Wagner (= Mitglieder des Vereins „Netzwerk Grüne Bibliothek“),

Kontaktadresse Libraries4Future: info ( at ) libraries4future.org

Informieren Sie sich gern in den sozialen Medien:
https://twitter.com/hashtag/Libraries4Future?src=hash /
https://www.facebook.com/NetzwerkGrueneBibliothek/
https://fridaysforfuture.de/week4climate/#post-18620
https://www.klima-streik.org/

Stipendium des LIBREAS-Vereins, Ausschreibung 2019

Posted in LIBREAS.Verein by libreas on 4. Februar 2019

Ziel des LIBREAS-Vereins ist die Förderung der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Kommunikation. Um dies zu erreichen, schreiben wir auch 2019 ein Stipendium aus. Angesprochen fühlen sollten sich alle Auszubildenden und Studierenden in bibliothekarischen Fachgebieten sowie Kolleg*innen in Bibliotheken und bibliothekarischen Infrastruktureinrichtungen im gesamten DACH-Raum.

Die Höhe des Stipendiums beträgt 400 Euro, welche für den Besuch (Fahrt, Unterkunft, Konferenzgebühr etc.) einer der drei folgenden Konferenzen eingesetzt werden sollen:

Das Stipendium soll vor allem Personen zugute kommen, die sich die Besuche dieser Konferenzen nicht auf anderem Wege finanzieren können.

Wir erbitten eine formlose Bewerbung, die folgende Punkte klären sollte:

  • Welche der drei Konferenzen besucht werden soll
  • Interesse der Bewerber*in an der Konferenz und den Themen der Konferenz
  • Kurze Vorstellung der Bewerber*in

Weitere Themen und Punkte können gerne ergänzt werden. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Wir wollen auch diejenigen Auszubildenden, Studierenden und Kolleg*innen ermutigen, die bislang keine solche Konferenz besucht haben oder nicht publiziert haben, sich zu bewerben. Das Stipendium darf gerne ein Startpunkt für solche professionelle Arbeit sein.

Die oder der Stipendiat*in soll im Anschluss an die besuchte Konferenz einen Beitrag für die LIBREAS. Library Ideas verfassen. Form, Inhalt, Länge des Beitrags stehen frei (z.B. Konferenzbericht, Auseinandersetzung mit einem Thema, das auf der Konferenz besprochen wurde). Die Redaktion der LIBREAS steht gerne bereit, die Arbeit an diesem Beitrag mit Rat und Motivation zu unterstützen.

Die Bewerbung sollte bis zum 31. März 2019 per Mail an den Vereinsvorstand geschickt werden (mail@libreas-verein.eu).

 

Vorstand des LIBREAS-Vereins, 04.02.2019

 

PS.: Das Stipendium wird hauptsächlich aus den regelmäßigen Beiträgen der Mitglieder des LIBREAS. Vereins getragen. (http://www.libreas-verein.eu/mitgliedschaftsantrag/) In der LIBREAS #34 erschien der Konferenzbericht zu den Open-Access-Tagen 2018 der ersten Stipendiatin Sophie Schneider.

Sophie Schneider fährt zu den Open-Access-Tagen 2018. Mit Unterstützung von LIBREAS

Posted in LIBREAS aktuell, LIBREAS.Verein by Ben on 8. Juni 2018
Sophie Schneider - die erste LIBREAS-Reisestipendiatin

Sophie Schneider – die erste LIBREAS-Reisestipendiatin (Foto: privat)

Sophie Schneider fährt nach Graz. Jedenfalls hoffen wir als LIBREAS, dass sie das tut. Und wir unterstützen sie mit Freude und mit allem, was wir bieten können, also unserem Reisestipendium. Denn ihr Motivationsschreiben für das von uns ausgelobte Reisestipendium für den Besuch der Open-Access-Tage 2018 überzeugte hat uns außerordentlich. Als angehende Bibliotheksmanagerin, sie studiert aktuell an der Fachhochschule Potsdam, sind Veranstaltungen wie diese naturgemäß mehr als irgendein Konferenzbesuch, um den Anschluss an aktuelle Diskussionen zu halten. Aus eigener Erfahrung können wir berichten, dass Studierende mit solchen Reisen ihren Blick auf die Bibliothekswelt und ihre mögliche Position darin sehr erweitern, manchmal auch grundsätzlich verändern können. Es ist uns daher eine große Ehre, diese Tür im Rahmen unserer Möglichkeiten, nun auch Sophie Schneider zu öffnen. Denn dies ist die Motivation hinter dem LIBREAS-Reisestipendium: Menschen, die sonst womöglich nicht so einfach die Mittel haben, um zu einer Konferenz zu reisen, bei der Teilhabe zu unterstützen. Will man es ganz groß aufspannen, ist es auch eine Investition in das Bibliothekswesen, das weitsichtige, engagierte, kompetente Persönlichkeiten immer benötigt und aktuell natürlich besonders.

In ihrem Bewerbungsschreiben formulierte Sophie Schneider die Frage:

„Wo können wir als Bibliotheks- und Informationswissenschaftler/innen die Fachwissenschaftler/innen beim Publikationsprozess
unterstützen, vielleicht sogar mit der Entwicklung entsprechender Strukturen und Technologien?“

Die Open-Access-Tage an der Technischen Universität Graz sind in diesem Jahr genau der richtige Ort, um darüber zu diskutieren.

Graz im Februar

Ein Blick auf Graz im Februar. Im Spätsommer zeigt es sich selbstverständlich deutlich leuchtender. Nur haben wir bisher  kein entsprechendes Bild im Archiv. Aber vielleicht bringt uns Sophie Schneider eines mit. (Foto: Ben Kaden)

Wer vorab in einen entsprechenden Austausch mit Sophie Schneider einsteigen möchte, sollte sich mit ihr schon vorab über Twitter verknüpfen: https://twitter.com/BibWiss. Wir empfehlen darüberhinaus auch einen Blick in ihr Weblog. Und wir freuen uns auf eine rege Berichterstattung im September, die wir in jedem Fall auch an dieser Stelle so sichtbar wie möglich machen.

Darüber hinaus hoffen wir, dass wir dem Reisestipendium einen wichtigen Beitag zum Vereinsziel des LIBREAS e.V. leisten, nämlich für die “ Förderung der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Kommunikation“. Weitere Anregungen, Ideen und natürlich auch Unterstützungen sind wie immer sehr willkommen. Der anstehende Bibliothekartag / Bibliothekstag 2018 in Berlin bietet zudem die Möglichkeit, persönlich mit uns in Kontakt zu treten. Ansonsten immer sehr gern über mail@libreas-verein.eu, redaktion@libreas.eu oder auf Twitter: @libreas.

(red. / Berlin im Juni 2018)

LIBREAS-Verein unterzeichnet Jussieu Call for Open Science and Bibliodiversity

Posted in LIBREAS.Verein by maxiki on 5. April 2018

Der LIBREAS-Verein hat abgestimmt: Nach einem positiven Mitgliedervotum hat der Vorstand des LIBREAS-Vereins den Jussieu Call for Open Science and Bibliodiversity unterzeichnet. Der LIBREAS-Verein unterstützt damit Open Access und Open Science im Sinne der Vereinsziele.

Der Jussieu Call ruft in acht Punkten die wissenschaftliche Gemeinschaft dazu auf, Open Access und Open Science vielfältig und partizipativ zu denken sowie weiterzuentwickeln und nicht allein eine Umwälzung der Subskriptionskosten für wissenschaftliche Journals auf Open-Access-Gebühren zu forcieren.

Das LIBREAS-Journal und die dahinter stehende Struktur an Redaktionsorganisation und Kommunikationskanälen sind der lebende Beweis dafür, dass offene Wissenschaft in der Bibliotheks- und Informationswissenschaft auch anders geht – mit allen Herausforderungen, die damit verbunden sind.

Reisestipendium des LIBREAS-Vereins für den Besuch der Open-Access-Tage 2018 (TU Graz)

Posted in Hinweise, LIBREAS.Verein by maxiki on 19. Februar 2018

Der LIBREAS-Verein zur Förderung der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Kommunikation schreibt in diesem Jahr erstmals ein Reisestipendium aus. Wir fördern den Besuch der Open-Access-Tage 2018 an der TU Graz vom 24.-26.9.2018  mit einem Zuschuss von 400,- EUR.

Das Stipendium wird an eine Person vergeben, die in einer Informationsinfrastruktureinrichtung (Bibliothek, Museum, Archiv, Rechenzentrum, Datenzentrum etc.) tätig ist oder die mit einer bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Ausbildungseinrichtung assoziiert ist (Lehrende, Promovierende, Studierende, Auszubildende). Als Bewerbung wünschen wir uns ein Motivationsschreiben (max. 600 Wörter), in dem dargelegt wird, warum sie/er die Open-Access-Tage besuchen will beziehungsweise welche Verbindung sie/er zum Thema Open Access hat. Weiterhin ist insbesondere bei Angestellten kurz zu begründen, warum die- oder derjenige sich die Reise gegebenenfalls nicht selbstständig beziehungsweise über die eigene Einrichtung finanzieren lassen kann. Die Person wird auf Basis dieses Motivationsschreibens durch den LIBREAS-Vorstand ausgewählt.

Die Bedingung für den Erhalt des Stipendiums ist die Berichterstattung über die Open-Access-Tage, die dann in LIBREAS. Library Ideas veröffentlicht wird. Die Berichterstattung kann während und/oder im Anschluss an die Open-Access-Tage erfolgen. Hinsichtlich des Formats ist die LIBREAS-Redaktion offen – eine Vorab-Absprache zu organisatorischen Fragen ist jedoch erforderlich. Ein Vorschlag zum Publikationsformat kann gerne im Motivationsschreiben gemacht werden. Die Reisekosten und die Teilnahmegebühr sind dem Vorstand schriftlich nachzuweisen. Sie werden nach der Einreichung der Berichterstattung in maximaler Höhe von 400,- erstattet. Bei Einreichung eines Nachweises über den Ticketkauf können die Kosten für Fahrkarten oder Flucktickets auch im Voraus übernommen werden. Die Reise ist selbstständig zu organisieren.

Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2018. Der LIBREAS-Vorstand freut sich auf eure/Ihre Motivationsschreiben an die Mailadresse vorstand@libreas.eu.

Das liest die LIBREAS: Zu einer neuen Kolumne. Eine Einladung zur Mitarbeit

Posted in Hinweise, LIBREAS Call for Papers, LIBREAS.Verein by libreas on 8. November 2017

Ein Ziel des LIBREAS. Verein zur Förderung der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Kommunikation ist genau das: Die Kommunikation im Feld der (vor allem deutschsprachigen) Bibliotheks- und Informationswissenschaft und des Bibliothekswesens auf unterschiedliche Weise zu fördern. Dies geschieht vor allem durch die Publikation der Zeitschrift LIBREAS. Library Ideas und auf anderen von der Redaktion genutzten Kanälen. Es soll aber ganz explizit nicht darauf beschränkt sein. Wir gehen davon aus, dass die Wissenschaft und die Praxisfelder dann grundsätzlich kompetenter und besser werden, wenn in ihnen aktiv und offen kommuniziert wird, wenn Beiträge anderer rezipiert und reflektiert werden.

Ziel der Kolumne

Auf der letzten Vereinssitzung (21.10.2017) wurde unter diesem Blickwinkel die Einrichtung einer neuen Kolumne mit dem (jetzt vorläufigen) Titel “Das liest die LIBREAS” beschlossen. Die Kolumne soll in jeder Ausgabe der Zeitschrift erscheinen. Ihr Ziel ist, einen kurzen Überblick zu Publikationen (in verschiedenen Formaten, von Monographien und Artikel über Social Media bis hin zu Konferenzen) zu geben, die jeweils in der letzten Zeit im genannten Feld erschienen sind oder für das Feld Relevanz haben. Die Zusammenstellung wird keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sondern subjektiv zusammengetragen: Was interessant und erwähnenswert erscheint, also auch von anderen wahrgenommen werden sollte, soll genannt werden. Ebenso soll genannt werden, was unnötig oder falsch genug erscheint, um eine kritische Perspektive zu öffnen oder bisweilen eine überflüssige Lektüre zu sparen. Es gibt zu viel zu lesen und auch uns hilft es, wenn wir Filter haben. Dabei geht es nicht um ausführliche Besprechungen, sondern um kurze Hinweise von wenigen Sätzen. Es geht um einen Überblick: Was ist da? Was sollte rezipiert werden? Was irritiert? Was ist so interessant, dass man es herausheben sollte? Was ist so uninteressant, dass man es getrost vergessen kann?

Lesesaal mit dem sogenannten

Lesesaal in der Kommode am Bebelplatz in Berlin mit dem sogenannten Lenin-Fenster, Glasmalerei eines Künstlers namens, tatsächlich, Frank Glaser aus dem Jahr 1968, die daran erinnert, dass Lenin selbst einmal in diesem Haus Leser war. Die LIBREAS-Redaktion selbst liest dort eher selten, was unter anderem auch daran liegt, dass die Leseplätze der nun Zweigbibliothek Rechtswissenschaft sehr begehrt und meist besetzt sind. (Foto: Ben Kaden / Flickr. Lizenz: CC BY-NC 2.0)

Einladung / Aufruf zur Mitarbeit

Die Kolumne wird für Hinweise und eine Mitarbeit offen stehen. Wenn Sie der Meinung sind, eine bestimmte Publikation verdient eine Erwähnung, würden wir Sie darum bitten, eine Hinweis darauf (im Idealfall so, dass er direkt übernommen werden kann, also mit bibliographischen Nachweis und einer kurzen Begründung) an uns zu schicken. Wenn Sie mit einem Thema im gesamten Bereich der Bibliotheks- und Informationswissenschaft beschäftigt sind, in diesem regelmässig Literatur rezipieren und ebenso regelmäßig Hinweise auf interessante Publikationen liefern möchten, würden wir uns auch darüber freuen. “Das liest die LIBREAS” muss und sollte keine Kolumne der Redaktion LIBREAS. Library Ideas werden. Besser wäre es, wenn es eine der Community selber wird. Vorrangig zuständig für die Kolumne ist Karsten Schuldt, den Sie unter karsten@libreas.eu zeitschriftenschau@libreas.eu erreichen. [Die Hinweise werden in der Kolumne mit dem Namen der jeweiligen Beiträgerinnen / Beiträger gekennzeichnet.]

Einladung: 10 Jahre LIBREAS – Symphosium am 12.09.2015 in Berlin

Liebe Mitlesende,

in diesem Jahr wird die Open Access-Zeitschrift LIBREAS. Library Ideas [http://libreas.eu] zehn Jahre alt. Das wird am 12. September 2015 mit einem Symposium unter dem Motto „Die Bibliothek als Idee“ gefeiert – im und in enger Kooperation mit dem ICI Berlin Institute for Cultural Inquiry [http://www.ici-berlin.org]. Unschwer zu erkennen: Das Symposium thematisiert inhaltlich angelehnt an den Titel der Zeitschrift (Library Ideas) die ideelle Seite der Bibliothek. Innerhalb des interdisziplinären Rahmens sollen vor allem kulturwissenschaftliche Forschungen die Bibliothek als Heterotopie in den Blick genommen werden.

Die Website zur Veranstaltung ist via http://www.libreas-verein.eu/l10 zu erreichen, wo unter anderem auch das vorläufige Programm zu finden ist:

09:30-10:00 Corinna Haas, Berlin: „Führung durch die ICI-Bibliothek“
10.00-10.30 [Ankommen]
10.30-10.45 Begrüßung
10.45-11.30 Karin Aleksander, Berlin: Eröffnungsvortrag: „Ist eine transdiszipläre Bibliothek möglich? Oder: Wie der Genderaspekt Idee und Ideal der Bibliothek herausfordert“
11.35-12.15 Ute Engelkenmeier, Dortmund: „Das Bild der Bibliothek und Bibliothekar/innen im TV-Genre ‚Comedy und Komödie'“
12.30-13.30 [Pause]
13.30-14.15 Olaf Eigenbrodt, Hamburg: „Idee und Raum der Bibliothek“
14.15-15.00 Frank Hartmann, Weimar (u. V.): TBA
15.00-15.30 [Pause]
15.30-16.15 Kirsten Wagner, Bielefeld: „Die architektonische Idee der modernen Bibliothek“
16.15-17.00 Hans-Christoph Hobohm, Potsdam: „Bibliothek vom Ort zum Akteur. Kann die Bibliothek als Heterotopie (nach Foucault) auch Akteur im Sinne der Akteur-Netzwerk-Theorie Latours sein?“

Anschließend folgt der Social Event im Clärchens Ballhaus [http://www.ballhaus.de/].

Ist Ihr Interesse geweckt? Seien Sie herzlich eingeladen dabei zu sein. Noch sind Plätze verfügbar. So lange es noch Kapazitäten gibt, geht es hier zur Anmeldung: http://www.libreas-verein.eu/l10j/l10j-anmeldung/

Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden für den LIBREAS. Verein werden aber natürlich mit offenen Armen entgegen genommen. Auch neue Vereinsmitglieder sind sehr sehr gerne gesehen: http://www.libreas-verein.eu/mitgliedschaftsantrag/%5Bhttp://www.libreas-verein.eu/mitgliedschaftsantrag/]

Viele Grüße im Namen der Journal-Redaktion und des Vereins

Matti Stöhr

Auf Open Access gewettet und gewonnen: InetBib-Wettspiel zu Ende

Posted in LIBREAS.Verein by libreas on 5. Februar 2015

Nach über 18 Monaten des Wartens auf die Ergebnisse des InetBib-Wettspiels zu Open Access und Open Science, das im Rahmen der 12. InetBib-Tagung in Berlin durchgeführt wurde, heißt es nun „All in!“, die Zukunft ist jetzt. Die Pokerspieler wetteten auf das Eintreten verschiedener Ereignisse in der Zukunft und prognostizierten die Entwicklung von Open Access und Open Science. Nun, zurück in der Zukunft, müssen wir zwar noch auf die Erfindung des Hoverboards warten; die Ergebnisse der Wetten sowie der Name der glücklichen Gewinnerinnen wurden jedoch schon von einer unabhängigen ExpertInnen-Jury freigegeben:

  • 30 deutsche Institutionen haben einen DFG-geförderten Open Access-Publikationsfonds. Ergebnis: Positiv. Bereits zur Halbzeit (nach 12 Monaten) hatten 32 Institutionen einen Publikationsfond.
  • Zwei Journals, die nach dem Episciences-Modell von Timothy Gowers arbeiten, haben jeweils mehrere Artikel zu verzeichnen. Ergebnis: Negativ. Es gibt zwar einige Ankündigungen (vgl. http://www.episciences.org/page/epiiam und https://www.openlibhums.org/2014/04/07/olh-overlay-journals/ – sowie ergänzend http://dx.doi.org/10.3233/978-1-61499-409-1-78 und http://scienceblogs.de/mathlog/2014/08/20/die-zukunft-des-mathematischen-publizierens-episciences/), aber immer noch kein arbeitendes Overlay-Journal.
  • Zwanzig Journals, die in Web of Science oder Scopus indexiert sind, oder deren Verlag Mitglied der OASPA ist, verlangen von ihren Autoren verbindlich, zusammen mit jedem veröffentlichten Artikel alle dazugehörigen Forschungsdaten (unter einer CC- oder Open-Data-Lizenz) frei zugänglich zu machen. Ergebnis: Positiv. Bereits zur Halbzeit erfüllte sich die Prognose.
  • Es werden 50 Open Access-Repositorien das DINI-Zertifikat besitzen. Ergebnis: Negativ (ganz knapp). Im September 2014 besaßen nur nur 49 Repositorien ein DINI-Zertifikat (Nachweis: DINI-Liste.) Zu bedenken ist natürlich, dass es die ersten Repositorien in Deutschland bereits lange vor der Einführung des Zertifikats gab – und dass glücklicherweise viele Repositorien derzeit „Schlange stehen“, um das Zertifikat in seiner neuesten 2013er-Version zu erhalten.
  • 40% der Träger-Institutionen deutscher Open Access-Repositorien der dann aktuellen DINI-Listehaben die Berlin Declaration on Open Access Ergebnis: Negativ. Dies trifft nur auf 26% der Repositorien-Betreiber zu (Nachweis: http://oa.mpg.de/lang/en-uk/berlin-prozess/signatoren/).
  • 50% der Services, die im Rahmen der DFG-Förderung für virtuelle Forschungsumgebungen entstehen bzw. entstanden, werden nicht auf lokaler Infrastruktur (weiter-)entwickelt, sondern cloudbasiert nach den Prinzipien service-orientierter Infrastruktur (SOA) zur Nachnutzung und Weiterentwicklung bereitgestellt bzw. über Github angeboten. Ergebnis: Negativ. Eine Recherche in GEPRIS mit dem Suchbegriff Virtuelle Forschungsumgebungen erzielte 21 Treffer; eine Durchsicht dieser Ergebnisse (Selbstbeschreibung in der Datenbank sowie Informationen auf der Website des jeweiligen Angebots) erzielte keine positiven Ergebnisse (Cloudnutzung).
  • Wikidata löst die Beziehungsrelationen der Gemeinsamen Normdatei (GND) ab. Ergebnis: Negativ. Siehe DNB.
  • Unter den großen Universitäten (den 400 Universitäten in den jeweils aktuellsten Times Higher Education (THE) World University Rankings) verwenden mindestens bei 20 Berufungsverfahren oder in der internen Mittelvergabe explizit auch Benutzungs-Metriken, Altmetrics oder Metriken wie WikiTrust zur Messung individueller Beiträge zu kollaborativ erstellten wissenschaftlichen Objekten. Ergebnis: Negativ. Vgl. Stand zur Halbzeit.
  • Elsevier wird aufgrund von Boykott-Aufrufen die Preise für die Mathematik-Zeitschriften nicht erhöht haben. Ergebnis: Positiv. Bereits zur Halbzeit erfüllte sich diese Prognose.
  • Der Deutsche Bundestag verabschiedet ein gesetzliches Zweitveröffentlichungsrecht. Ergebnis: Bereits zur Halbzeit positiv. Siehe Bundestag.
  • 50% der österreichischen Universitäten haben ein Open-Access-Repositorium. Ergebnis: Negativ. Es wurden 9 Repositorien in Eigenrecherche gefunden. Somit haben nur 38% der österreichischen Universitäten ein Open-Access-Repositorium.

Wir möchten uns bei dieser Gelegenheit auch noch herzlich bei der Jury bedanken, die bis zum Schluß geduldig mitgespielt, ääääh, begutachtet hat! Kein Gewinnspiel ohne JurorInnen. Das waren: Petra Hätscher (UB Konstanz), Peter Schirmbacher (IBI und CMS der HU Berlin), Uwe Rosemann (TIB Hannover) sowie Michael Schaarwächter (UB Dortmund, Gründer von InetBib).

Open-Access-Geschenk

The winner takes it all: Sabine Liess von der Verbundzentrale des GBV in Göttingen erwies sich als die absolute Open-Access-Expertin und gewinnt das InetBib-Wettspiel! Zugleich wird die Gewinnerin der Zwischenrunde Michaela Voigt (UB der TU Berlin) geehrt. Beide Gewinnerinnen erhalten einen Preis, der vom LIBREAS. Verein gestiftet wird – wir gratulieren sehr herzlich!

(Lambert Heller, Maxi Kindling, Paul Vierkant)

frei14 : Zum Bibliothekartag mit LIBREAS an den Strand

Posted in LIBREAS aktuell, LIBREAS.Verein by libreas on 18. Mai 2014

Die LIBREAS-Redaktion kommt viel rum und gelegentlich auch mal zusammen; diesmal in Bremen!

Zum diesjährigen Bibliothekartag verbringen wir einen Abend am Strand und freuen uns auf entspannte Fachdiskurse, streberhafte Netzwerkbildung und launige Feierabendgespräche  mit unseren Leserinnen und Lesern, Autorinnen und Autoren sowie Vereinsmitgliedern unter dem Motto:

frei<strand>14

am Mittwoch, den 4. Juni, ab 18Uhr am Weserstrand am Cafe Sand.

Ob gechillt das eigene Bier leeren oder einen Snack vom Kiosk genießen, wir freuen uns, Euch zum ersten bibliothekarischen Feier-Rumhäng-Mob begrüßen zu dürfen!

Am einzigen Sandstrand Bremens kann man auch baden. Die Sielwallfähre legt vom Osterdeich ab und auch zu Fuß lässt sich der Strand einfach erreichen. Gören toben mit ihren Eltern in der nahegelegenen Kinderwildnis!