LIBREAS.Library Ideas

Noch wenige Stunden mit TwapperKeeper!

Posted in LIBREAS.Scheitern, LIBREAS.Visualisierung by libreas on 4. Januar 2012

Ungeachtet der Frage nach dem Wert von Twitter für die Bemessung wissenschaftlicher Kommunikationen (vgl.  Die Buzzermeter. Warum die Tweetmetrics den Menschen stärker in den Blick nehmen sollten) wird am 6. Januar mit TwapperKeeper ein Online-Archiv vom Netz genommen, das der Debatte eine wichtige, non-propritäre Quelle für zukünftige Twitter-Studien hätte bieten können.

Wie kann ich meine Archive sichern?

Wir haben hier bereits früh einen Weg dargelegt, wie sich Archive leicht anhand eines Hash-Tags aus TwapperKeeper heraus sichern lassen, was in viele Verbesserungen und Alternativen mündete:

Dank dieser weitaus offeneren und elaborierteren Arbeiten ist es in den nächsten Stunden noch möglich, persönlich, organisatorisch oder für die Begleitforschung bedeutsame Archive  zu sichern.

Was uns fehlen wird?

Am Beispiel der Twitter-Kommunikation während der Bibliothekartage der Jahre 2010 (#bibtag10) und 2011 (#bibtag11) wird deutlich, welches Potential TwapperKeeper etwa für längerfristige Untersuchungen der (bibliothekarischen) Konferenzkommunikation über Twitter hätte spielen können. Die folgende Skizze soll einen Einstieg in die Fragestellung bieten, wer wen im Rahmen der Bibliothekartage 2010 und 2011 erwähnt bzw. referenziert und wer sich überhaupt an der Kommunikation beteiligt hat.

Kommunikationsnetzwerk während #bibtag10 und #bibtag11 zwischen "Konferenzteilnehmern".

Zum Zoomen als pdf

Alternativen zu TwapperKeeper?!

(more…)

Die Buzzermeter. Warum die Tweetmetrics den Menschen stärker in den Blick nehmen sollten.

Posted in LIBREAS.Referate by Ben on 17. Dezember 2011

Anmerkungen zu

Gunther Eysenbach (2011): Can Tweets Predict Citations? Metrics of Social Impact Based on Twitter and Correlation with Traditional Metrics of Scientific Impact. In: Journal of Medical Internet Research. 2011;13(4):e123. DOI:10.2196/jmir.2012

von Ben Kaden

Wenn wir schon einmal das Thema alternativer Metriken in der Wissenschaftsforschung in den Blick nehmen, dann liegt es nahe, den Bogen zu den Tweetmetrics (Teilgebiet der Social metrics) mitzunehmen und auf einen aktuellen Aufsatz zur twitter-gestützten Zitationsanalyse hinzuweisen. Gunther Eysenbach schreibt im Journal of Medical Internet Research über Untersuchungen zum so genannten Twimpact Factor. Die Wortschöpfung ist sicher so streitbar wie eingängig und daher typisch für dieses hochzeitgeistige Diskurs- und Forschungsfeld (da geht wortschöpferisch vermutlich noch einiges), begründet sich aber aus der nachvollziehbaren Idee, mit sziento-webometrischen Methoden einen Spin-off zu entwickeln, wie die Interessenerklärung verrät: (more…)