LIBREAS.Library Ideas

LIBREAS #26 Bibliotheken ___abseits / außerhalb der Bibliothek erschienen

Posted in LIBREAS aktuell by Karsten Schuldt on 27. Dezember 2014

Pünktlich zum Jahresende, und damit als dritte Ausgabe des Jahres, erschien in der Zeit „über den Jahren“ die Ausgabe #26 der LIBREAS. Library Ideas mit dem Schwerpunkt „Bibliotheken ___abseits / außerhalb der Bibliothek“. Der Schwerpunkt geht vor allem Grenzen „traditioneller“ Bibliothekssysteme und Debatten ab, wobei schnell ersichtlich wird, dass diese Grenzen sehr unterschiedlich sind: in der eigenen Verortung von Bibliotheken (Anarchistische Bibliothek & Archiv Wien; Zinelibraries), in der Gesellschaft, zu der sich Bibliotheken zuordnen (Kamerun), in den politischen und gesellschaftlichen Aufgaben, die Bibliotheken zugeschrieben werden (Stadtumbau und Gentrifizierung; Kunst und Experiment).

Eine Bibliothek ____außerhalb der Bibliotheken, irgendwo in Thailand.

Eine Bibliothek ____außerhalb der Bibliotheken, irgendwo in Thailand.

In gewisser Weise ist diese Ausgabe der LIBREAS eine der politischsten, was sie aber auch zu einer sehr interessanten und hoffentlich diskussionsanregendsten macht. Über den Schwerpunkt hinaus wird das vor allem in einem Text zu den „Snowden-Files“ sichtbar, der sich mit Fragen der Zugänglichkeit zu den von Edward Snowden „befreiten“ Daten beschäftigt.

Die gesamte Ausgabe #26 findet sich am bekannten Ort unter www.libreas.eu.

Wer vom Diskurs redet, redet immer auch von der Gesellschaft. Eine Erwiderung.

Posted in LIBREAS.Feuilleton by Karsten Schuldt on 31. März 2012

Dieser Beitrag ist Teil einer Debatte, die bisher veröffentlicht geführt wurde in:

Ben Kaden: Zur Diskursänderung. Eine Position zur Diskussion um die Zukunft der Informationswissenschaft. In: LIBREAS Weblog, 21.03.2012.

Karsten Schuldt: Der Diskurs ist kein Metadatum. Eine Replik zu Ben Kaden. In: LIBREAS Weblog, 29.03.2012.

Ben Kaden: Einladung zur Behauptung: Das Metadatum ist auch Diskurs. Eine Replik auf Karsten Schuldt. In: LIBREAS Weblog, 29.03.2012.

Vorneweg: Diese Erwiderung soll nicht den Eindruck eines Zerwürfnisses erzeugen. Letztlich scheinen, wie auch Ben Kaden selber betont, seiner und meine Meinung in vielen Punkten nicht auseinander zu gehen. Ich spreche wohl für uns beide, wenn ich dazu auffordere, dass sich auch andere an der Debatte beteiligen. Dies ist kein Privatstreit, sondern ein Versuch, sich dem (möglichen) Inhalt und der (möglichen) Arbeitsweise der Bibliothek- und Informationswissenschaft anzunähern.

Von Karsten Schuldt

Ben Kaden hat auf meine Replik auf seinen Beitrag „Zur Diskursänderung. Eine Position zur Diskussion um die Zukunft der Informationswissenschaft“ wiederum mit einer Replik geantwortet. Mir scheint allerdings in dieser Replik, dass ein wichtiger Hauptpunkt meines Beitrages nicht klar geworden ist, den ich deshalb hier noch einmal ausführen möchte: Eine Bibliotheks- und Informationswissenschaft kann sich nicht darum drücken, eine Sozialwissenschaft zu sein (und damit über die Gesellschaft zu reden). Jeder Versuch, etwas anderes zu erreichen, wird (wieder) im erkenntnislosen Abseits enden. (more…)