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In eigener Sache: De- und Republikation des Gesprächs mit Antje Kellersohn (LIBREAS #25)

Posted in LIBREAS aktuell by libreas on 9. August 2014

Auch nach 25 Ausgaben einer elektronischen Zeitschrift geschieht es, dass man eine Erfahrung zum ersten Mal macht. Die Lektion heißt in diesem Fall: Depublikation. Um präzise zu sein: Wir sahen uns heute gezwungen, das in der Frauenausgabe publizierte Gespräch von Maria-Inti Metzendorf mit Antje Kellersohn von den beiden Servern (Version auf dem LIBREAS-Server und pdf-Version auf dem edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin) herunterzunehmen, da wir versehentlich eine von Antje Kellersohn nicht-autorisierte Fassung publiziert hatten. Das tut uns erstens sehr leid, ist uns zweitens etwas peinlich, hat drittens einen willkommenen Lerneffekt und viertens Konsequenzen für die zukünftige Sorgfalt im Redaktionsworkflow. Versprochen.

Der Kummer entstand, dies als Lessons Learned und Transparenzmachung, aus einer bei der Zusendung des nicht-autorisierten Erstmanuskripts zwar gesehenen (und nun schmerzlich erinnerten) aber leider von uns nicht im Manuskript vermerkten Sperrangabe. Daraus ergab sich, dass das Dokument in den üblichen Redaktionsprozess (Vorsichtung, inhaltliches Lektorat, formales Lektorat, Publikationsvorbereitung, Publikation) gelangte und da sich unglücklicherweise zum Zeitpunkt der Abschlussredaktion niemand mehr erinnerte, dass die autorisierte Fassung noch aussteht, schließlich auch ins Netz.

Dies sollte und darf nicht passieren und nachdem wir gestern Mittag einen sehr pressierenden Anruf aus Freiburg erhielten, der uns zur sofortigen Depublikation des Dokumentes motivierte, sind wir um einige Erfahrungen reicher und ist die aktuelle LIBREAS-Ausgabe um einen Beitrag ärmer. Wir bitten ausdrücklich, eventuell noch im Netz oder auf privaten Rechnern vorhandene Kopien, die sich außerhalb unseres Zugriffs befinden, NICHT weiter zu verwenden bzw. zu zitieren. Nachgestellt befindet sich die von Antje Kellersohn autorisierte Fassung des Gesprächs, die wir wie geliefert, also ohne redaktionelle Sichtung, publizieren. Eine nachträgliche Einbindung in die Ausgabe ist leider nicht mehr möglich.

(Berlin, 08.08.2014, red.)

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