LIBREAS.Library Ideas

Notizen zur Bibliothekswissenschaft 4: Das geschärfte Auge.

Posted in LIBREAS aktuell, LIBREAS.Feuilleton by libreas on 14. Juni 2011

Ergänzende Überlegungen zum Wissenschaftsprogramm der Bibliotheks- und Informationswissenschaft.

von Ben Kaden

Abstract:

Das Essay steht im Nachgang zum frei<tag> 2011 (als Präzisierung) und als Vorbereitung eines Vortrags im Berliner Bibliothekswissenschaftlichen Kolloquium am 21.06.2011. Es vertieft einige Thesen zum Selbstverständnis der Bibliotheks- und Informationswissenschaft und reflektiert mehrere wissenschaftstheoretische und wissenschaftskommunikative Grundannahmen mit Rückmeldungen zum Diskurs in diesem Weblog. Im Zentrum steht die Frage, unter welchen Rahmenbedingungen die Disziplin ihre programmatische Ausrichtung entwickeln kann und soll. Weiterhin wird auf die wissenschaftsethische Notwendigkeit zur permaneten Betrachtung der eigenen Perspektive und daraus entstehender Folgen für die Gesellschaft hingewiesen, da dieser Aspekt der Wahrnehmung des Autors entsprechend aktuell zu wenig beachtet scheint.

Als Anhang gibt es eine weitere Grafik zur Analyse der Kommunikation bei Twitter – diesmal zur Begleitung der Unkonferenz vom vergangenen Freitag. (Abkürzung zum Abschnitt mit der Twitter-Grafik zu #frei-11) (more…)

#bibtag11 – Daten und Visualisierungen zur Twitterkommunikation II

Posted in LIBREAS aktuell, LIBREAS Veranstaltungen by libreas on 13. Juni 2011

Konnten während des 100. Bibliothekartags Mittwoch mittgas 142 Twitter-Accounts, die 695 Tweets mit dem Hash-Tag #bibtag11 versehen haben, identifiziert werden, so wuchs das Kommunikationsnetzwerk auf 2.238 Tweets von 173 verschiedenen Twitter-Accounts an.

Visualisierungen, und inbesondere Netzwerke, positionieren sich selten und sind häufig nur der Beginn für die weitere wissenschaftliche Untersuchung. Aber ohne Datengewinnung und die anschließende Exploration von Beziehungsgefügen wären Nachvollziehbarkeit, Anschlussfragen und Kritik nicht möglich. Und sind Informationsvisualisierung und die Bereitstellung von Korpora im Bereich der wissenschaftlichen Kommunikation nicht originäre Felder der Bibliotheks- und Informationswissenschaft?

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