LIBREAS.Library Ideas

Themen für die Gegenwartsforschung. Heute: (Digital) Impression Management in der Wissenschaft.

Posted in LIBREAS.Referate by Ben on 11. März 2015

Eine Notiz zu

Stefanie Haustein, Timothy D. Bowman, Rodrigo Costas (2015) Interpreting “altmetrics”: viewing acts on social media through the lens of citation and social theories. To be published in: Cassidy R. Sugimoto (Ed.). Theories of Informetrics: A Festschrift in Honor of Blaise Cronin. Preprint: http://arxiv.org/abs/1502.05701

von Ben Kaden (@bkaden)

I

„Are scholars altruistically sharing information for the benefit of the community in which they belong? Or, is information sharing a self-serving activity? Are scholars sharing information in order to assist the profession grow intellectually, or are they attempting to develop a ‘brand’ around themselves?”

fragte sich George Veletsianos 2012 in seiner Betrachtung zur wissenschaftlichen Twitternutzung. Eine Antwort, die nicht „vermutlich aus beiden Gründen“ lautet, erscheint wenig plausibel. In einem Beitrag für eine anstehende Festschrift für Blaise Cronin reflektieren nun Stefanie Haustein, Timothy D. Bowman und Rodrigo Costas das Phänomen der Altmetrics aus der Warte verschiedener sozialwissenschaftlicher Theorien und kreisen damit die Frage Veletsianos‘ weiter ein. Twittern wir, weil wir wollen, dass andere ihr Bild von uns aufgrund dieser Tweets gestalten? Damit sie uns also für besonders geistreich, kompetent, engagiert oder auf der Höhe der Timeline halten sollen? (more…)

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Die Buzzermeter. Warum die Tweetmetrics den Menschen stärker in den Blick nehmen sollten.

Posted in LIBREAS.Referate by Ben on 17. Dezember 2011

Anmerkungen zu

Gunther Eysenbach (2011): Can Tweets Predict Citations? Metrics of Social Impact Based on Twitter and Correlation with Traditional Metrics of Scientific Impact. In: Journal of Medical Internet Research. 2011;13(4):e123. DOI:10.2196/jmir.2012

von Ben Kaden

Wenn wir schon einmal das Thema alternativer Metriken in der Wissenschaftsforschung in den Blick nehmen, dann liegt es nahe, den Bogen zu den Tweetmetrics (Teilgebiet der Social metrics) mitzunehmen und auf einen aktuellen Aufsatz zur twitter-gestützten Zitationsanalyse hinzuweisen. Gunther Eysenbach schreibt im Journal of Medical Internet Research über Untersuchungen zum so genannten Twimpact Factor. Die Wortschöpfung ist sicher so streitbar wie eingängig und daher typisch für dieses hochzeitgeistige Diskurs- und Forschungsfeld (da geht wortschöpferisch vermutlich noch einiges), begründet sich aber aus der nachvollziehbaren Idee, mit sziento-webometrischen Methoden einen Spin-off zu entwickeln, wie die Interessenerklärung verrät: (more…)