LIBREAS.Library Ideas

Analogkultur / Digitalkultur. Über @handmedium und „real things and why they matter.“

Posted in LIBREAS.Feuilleton, Uncategorized by Ben on 6. Februar 2017

Eine Notiz von Ben Kaden (@bkaden)

I

Derzeit sammelt sich Samstag für Samstag auf dem immergrauen Vorplatz der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main eine Schar Demonstranten, die sich für einen Erhalt der Möglichkeit eines Zugangs zum gedruckten Medium im Lesesaal der Bibliothek einsetzen. Ein Transparent komprimiert das Anliegen in eine Frage: Bibliothek ohne Bücher? Es ist eine kleine, aber sehr engagierte Gruppe, die der Stroemfeld-Lektor Alexander Losse per Megaphon zu aktivieren versucht und einen kleinen Niederschlag findet sich regelmäßig vor allem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die in diesem Fall als Lokalblatt gelten kann. Aber auch in der wochentäglichen Abwesenheit bleibt die unter dem Kürzel @handmedium auf Twitter ihre Aktionen begleitenden, dokumentierenden und mit befreundeten Accounts retweetenden selbsternannte Mahnwache präsent. Außerdem sucht man das 140-Zeichen-Gespräch mit Twitternden, die man sich als passende Gegenüber für den Austausch von Positionen heraussucht.

"Digital vor gedruckt" - Aushang in der DNB

„Digital vor gedruckt“ – der in diesem Fall farblich gut auf die Oberbekleidung der Besucher abgestimmte Aushang erläutert eigentlich sehr nachvollziehbar und in leichter Sprache, warum die Bibliothek lieber den Griff zur E-Book-Fassung sähe. Und zugleich regt sie die Nutzerinnen und  Nutzer zum Nachdenken über ihr Nutzungshandeln an. Denn nun müssen sie sich bei jedem Verlangen überlegen, wie sich der Zweck ihrer gewünschten Lektüre zur Medialität des Objektes verhält.

Spricht man Mitarbeiter des Hauses auf die Mahnwache und ihre Ziele an, gibt es die Bandbreite des Lächelns von verzweifelt über mitleidig bis sogar nachsichtig zu sehen. Es ist schon ein Politikum, hört man. Und, vertraulicher, dass es durchaus Verbindungen aus dem Haus über die Frankfurter Allgemeine zur „Reuß’schen Gruppe“ gäbe, die in dem Vorplatzprotest etwas zu kanalisieren versuche. Was das genau ist, erfährt man nicht und möchte es eigentlich auch gar nicht wissen. Das Öl soll besser nicht weiter ins Feuer tröpfeln und die FAZ hat doch noch einen gewissen Einfluss auf die öffentliche Meinung der Stadt am Main.

Insofern schwebt das Narrativ vom „Digital-Zwang“ (mittlerweile träfe Digital-Bitte mehr zu) als Schatten über der Eckenheimer Landstraße und dass die DNB längst zurückgerudert ist, trotz Archivauftrag, und nicht mehr auf einer Nutzung der von Verlagen bereitgestellten E-Book-Fassungen besteht, dringt in dieses kaum hinein. Betroffen sind, wie man hört, vorwiegend die Bestandsbereiche Belletristik, Erotica und Esoterik. Das deckt sich mit Erfahrungen, die Jochen Hieber für eine giftige Glosse in der FAZ vom 18.11.2016 (Zwangsdigitalisiert, S.9) verarbeitete, als er die DNB-Hauspolitik mit der Erlasspolitik des Zarenreiches gleichsetzte (der neue Künstler der Anordnungspolitik Trump war ja noch ein paar Wochen vom Weißen Haus entfernt). Und sich dann ausgerechnet allgegenwärtige aktuelle Feuilletonstars wie Juli Zehs „Unterleuten“ und Jan Wagners Gedichte wählte, um die möglicherweise tatsächliche mangelhafte E-Book-Fassung des Verlags als Boshaftigkeit der DNB zu verkaufen. Das ist schon ein furchtbar durchsichtiger und ungeschickter Versuch, einen Punkt zu machen. Seit Beginn der eigenwilligen Debatte scheint es, als würde hier mit Macht ein Problem ins Rampenlicht gejazzt, das eigentlich auf die Nebenbühne gehört und in jedem Fall von derart peinlichen Vergleichen Abstand nehmen sollte. Ob das möglich ist? Die Generaldirektorin der Bibliothek wird mittlerweile auch abschätzig als »Ingenieurin« bezeichnet. An »Barbarin« schrammt man noch knapp vorbei. Warum man erwartet, dass sie sich über solche Kieselsteinwürfe zu einem Gespräch motivieren lässt, bleibt das Geheimnis der verschworenen Gemeinschaft für das Buch.  Gesetzt ist, dass die DNB ihren Archivauftrag hat und wenig verblüffend Wege sucht, ihn möglichst gut wahrzunehmen. Da liegt es durchaus nah, die verschleißfreie Form des E-Books als zusätzlichen Schutzumschlag für das nicht verschleißfrei nutzbare Papierexemplar anzubieten. Ob und wie das realisiert wird, kann und sollte man mit der Nutzerschaft diskutieren. Dass die Idee selbst aber als Frevel gesehen wird, ist dagegen ziemlich abseitig. Aber es geht ganz offensichtlich – und wie man auch aus eigener Erfahrung mit der Entdeckung des Mediums Twitter als Trollinstrument durch den Stroemfeld-Verlag feststellen durfte – um etwas anderes, sehr Ermüdendes, was eigentlich mit dem Heidelberger Appell abgehakt schien, aber doch immer wieder hochkommt und nun eine akute Manifestation in der, nun ja, Handmedium-Bewegung findet. Mit ein wenig Distanz staunt man, wie sich in bitterer Polemik und stellenweise fast in eine Karikatur von Diskursen abgleitende Debatte die längst überholt geglaubte, unentspannte und unnötige Konfliktlinie, eine Scheinfront zwischen Digital und Analog immer wieder eröffnen lässt. Dass man Fehldeutungen und persönliche Befindlichkeiten zum Maßstab erhebt, Zweifel an der eigenen Position gar nicht erst aufkommen lässt und mit breitem Pinsel Freund-Feind-Bilder entwirft, passt dagegen schon wieder ins Jahr 2016. Es bleibt aber dennoch unangenehm und auch unangenehm anachronistisch.

So liest sich der Leserbrief von Ute Vogt zu Thomas Thiels Wutfeuilletonismus als käme er direkt aus dem Jahr 2005:

„Ich weigere mich bis heute, E-Books zu lesen, die viel mehr Nach- als Vorteile haben und denen das „gewisse Etwas“ fehlt, das Leseratten und Bücherwürmer an „richtigen“ Büchern schätzen.[…] Analphabetismus greift immer mehr um sich, das Niveau an Schulen und Unis wird auf unterste Schublade heruntergeschraubt, viele Abiturienten sind nicht studierfähig, die Sprache verlottert. Die Politik macht nur zu gern mit. […] Wer also braucht noch Bibliotheken?“ (ebd.)

Auffällig und zugleich typisch ist, wie der vermeintlich Krieg des Bibliothekswesens gegen das Gedruckte als Verschwörung einer Kaste digital „Enthusiasmierter“ (Uwe Jochum) ausgebreitet wird. Dieser Topos ist für die kleine Gruppe der Hauptbeteiligten weit in die 1990er Jahre zurück nachweisbar und war schon damals, vorsichtig formuliert, unterkomplex. Der Leserbrief zeigt wie auch die vor allem von Roland Reuß aber auch jüngst wieder von Uwe Jochum in dessen Github-Blog wild zelebrierten Vergötzung der Waffe der Polemik leider auch, wie mangelhaft Debattenkultur und -kompetenz hierzulande ausgeprägt sind. Was die @Stroemfeld-et-al-Fraktion augenscheinlich leider nicht nachvollziehen mag, ist, dass nicht alles gut am Karl-Kraus’schen Ideal der Kritik als Vernichtung ist und dies umso mehr, wenn man auf diesem Feld gar nicht so elegant zu fechten versteht, wie man es sich vielleicht zugestehen will. Auch Hölderlin, Trakl und Mallarmé sind zwar exzellente Distinktionseisen zum Überlegenfühlen aber eigentlich zu wertvoll, um sie als reine Zitatelieferanten für Digitalisierungskritik auszuweiden. Man kann sich natürlich im Zeichen des Schwans auf dem Elend der Leere des Vorplatzes der Bibliothek zum Protest aufstellen. Es wirkt aber ab einem bestimmten Punkt nur noch wie die Parodie einer Mahnwache.

II

Wer also braucht noch Bibliotheken? Die Menschen brauchen sie, wollen sie und bekommen sie, auch wenn es in das düstere Niedergangsszenario, das hier völlig unterreflektiert den Bogen vom Nischenmedium E-Book, für dessen Heiligkeitsversprehen vor allem Verlagsberater mit ihren Kristallkugelprognosen ihrer Schuld zu tragen haben, zum Ende der Bildungskultur spannt. Auch andere FAZ-Leser fühlen sich ermutigt, ihre Frustrationen aus dem Regal zu nehmen und sich bitterlich zu beschweren, dass ihnen Universitätsbibliotheken nicht ihre Privatsammlungen abnehmen. (vgl. FAZ, 05.12.2016) Mit Digitalisierung hat das allerdings wenig zu tun. Die Aussonderungskultur und die, wenn man so will, Zugangsabwehr lässt sich genauso gut in Fachdebatten der 1960er Jahre nachweisen. Man kann das bedauern. Es hat aber nichts mit der E-Book-Ausgabe an der DNB zu tun. Ein Problem ist ein Missverständnis, das sich im Leserbrief von Otto Spälter vom 08.12.2016 (FAZ, S.20) ausformuliert zeigt:

„Die Institutionen, die zur Pflege des Buches und der Buchkultur einmal eigens eingerichtet wurden, entledigen sich landesweit ihrer Aufgabe durch die Digitalisierung und durch die Verweigerung der Buchausleihe mit dem Verweis der Leser auf vorhandene Digitalisierung.“

Hier hält sich eine Idealvorstellung von der Bibliothek, die sehr ehrenwert ist, aber erfahrungsgemäß seit je nur in sehr ausgewählten Einrichtungen und vor allem für Sonderbestände eine Rolle spielte. Die meisten Bibliotheken gleich welcher Art verstanden sich dadurch, dass sie Publikationen, als prinzipiell austauschbare Inhaltsträger sammelten und bereitstellten, spätestens seitdem sie sich im Dienste der Nutzerinnen und Nutzer sahen, als Versorgungs- und Durchlaufeinrichtungen für Bücher und andere Medien. Die Pflege des Buches spielte, wenn überhaupt, eine rein operationale Rolle, nämlich die, die Nutzbarkeit möglichst lange abzusichern. Die Synchronisierung mit der Buchkultur ergab sich zwangsläufig, da Bücher das zentrale Kulturmedium waren. Insofern druckte die Öffentlichkeitsarbeit diese auch auf ihre Plakate. Absurd ist bei Otto Spälters Vorwurf vor allem, dass die Entscheidung, das Buch im Zweifelsfall lieber zurückzuhalten im Sonderfall DNB, der sich gerade nicht als Beispiel für „landesweite“ Entwicklungen eignet, nun explizit aus Sorge ums Buch getroffen wurde und die Bibliothek zudem selbst gar nicht digitalisiert. Würden die Verlage keine E-Books anbieten, gäbe es das Problem gar nicht und die Mahnwache müsste sich ein anderes Thema suchen. Manchmal, abends beim Blick auf Twitter, neigt man tatsächlich zu dem Wunsch, dass die Entwicklung des E-Books ausgeblieben wäre. Es würde uns, so die These, relativ wenig fehlen. Aber andererseits ist es natürlich gut, wenn sich die Möglichkeiten der Medienwahl erweitern.

III

Auch die Betrachtung  anderer Kulturfelder offenbart wenig, was für einen ins Haus stehenden Bedeutungsverlust von Buch und Buchkultur spricht. Vielmehr ist eine Rückkehr des Analogen zu beobachten. Das Medium Buch als Musterbeispiel der analogen Perfektion hat insbesondere dank seiner Unmittelbarkeit (man schlägt es auf und kann es lesen) in der Tat auch dem Medium E-Book gegenüber zahlreiche Vorteile. Dass es das Buch weitgehend ersetzen wird, dürfte vom Tisch sein. In vielen Feldern des wissenschaftlichen digitalen Publizieren geht es rasant weg vom Gedruckten und der Open-Access-Aufsatz per PDF ist in diesem Kosmos genau genommen auch ein Anachronismus. In anderen bleibt die gedruckte Monographie das Qualifikationsmedium der Wahl und es gibt wenige Signale dafür, dass sich das ändern wird. Allerdings schießen sich viele Fachverlage mit der Kombination aus Minimallektorat, billiger Print-on-Demand-Qualität und maximaler Druckkostenzuschussförderung selbst ins Abseits wenn es um die Sympathien der Zielgruppen geht. Bibliotheken können da wenig ausrichten, außer vielleicht entscheiden, dass es keinen Grund gibt, jede Eitelkeitsveröffentlichung für 150 Euro zu kaufen.

Der Publikumsmarkt bleibt sogar in den deutlich technophileren USA auf Print orientiert und entsprechend darf man vermuten, dass auch öffentliche Bibliotheken ihren Bestandsschwerpunkt beim Gedruckten behalten bzw. wiederherstellen. Außerhalb des Bestandes gibt es für sie ein ganzes Spektrum denkbarer sinnvoller Aufgaben und mit dem Flüchtlingszustrom eröffnet sich im Bereich der Integration noch ein weiterer sehr dringlicher Bereich. Sie sind Begegnungsräume nicht nur von Buch und Lesern sondern auch von Mensch und Mensch.

Und damit ziemlich im Trend, wie man der Besprechung des Buches „The Revenge of Analog: Real Things and Why They Matter“ von David Sax durch Bill McKibben in einer jüngeren Ausgabe der New York Review of Books entnehmen kann (Pause! We Can Go Back. In: NYRB, Vol. LXIV, No. 2, S.4-6). In der Rezension und auch im Buch wird deutlich, dass die Analogkultur keinesfalls am Aussterben ist sondern, hier insbesondere auch als Markt zu betrachten, geradezu erblüht. McKibben pflückt sich die Beispiele Schallplatten, Moleskine-Notizbücher, Zeitschriften, Gesellschaftsspiele und Bildung heraus. Das Spannende ist, dass die Renaissance aus einer neuen mehr oder weniger bewussten Wahrnehmung der Grenzen des allumfassenden Digitalen gewinnt.

Dass analoge Tonträger wieder angesagt sind, dürfte niemandem entgangen sein. Aber warum, wenn Spotify mehr Musik nahezu gratis anbietet, als man in ein oder zwei Lebenszeiten anhören könnte? David Sax sieht die Ursache gerade in dieser Omnipräsenz, die fast zwangsläufig nach einer Gegenbewegung ruft:

„Records are large and heavy; require money, effort, and taste to create and buy and ply; and cry out to be thumbed over and examined. Because consumers spend money to acquire them, they gain a genuine sense of ownership over the music, which translates into pride.“ (zitiert nach McKibben)

Konzentration und also Komplexitätsreduktion durch künstliche Verknappung könnte man also als Ursache sehen und auch ein Verlangen nach Wertigkeit qua Objektbindung. Sowie, vermutlich nicht minder wichtig, soziales Kapital. Und schließlich das Bedürfnis des Sinnenwesens Kulturmensch, Musik nicht nur funktional optimiert akustisch wahrzunehmen, sondern in einer haptischen Wechsel- und Besitzbeziehung zu einem konkreten physischen Gegenstand zu treten.

Aus dem selben Grund bleiben auch die handwerklich wunderbaren Bände der Kleistedition aus dem Stroemfeld Verlag im Regal, auch wenn für den Alltagsgebrauch sämtliche Werke Kleists in beliebig vielen Fassungen on- und offline zur Verfügung stehen. Die sorgfältige Aufbereitung, der textile Einband, das hochwertige Papier und das Wissen, dass ich nicht für jede Einsicht AGBs akzeptieren muss, sind unschlagbare Vorteile dieses Mediums. Wäre man jedoch Kleistforscher, wäre man für eine parallele digitale Ausgabe aus vielen Gründen sehr dankbar gewesen. Diese war ja auch eigentlich für diese Brandenburger Ausgabe der Werke Heinrich von Kleists (BKA) geplant, wie die GEPRIS-Datenbank der DFG heute noch zu berichten weiß:

„[Ü]ber den Internet-Server der Universität Frankfurt (Oder) werden sowohl der Text der Ausgabe (HTML & pdf-Format), alle Lebensdokumente, ein Katalog aller erhaltenen und bekanntgewordenen Handschriften, ein Katalog der Erstdrucke sowie eine Personendatenbank der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.“

Aufzufinden ist davon über die üblichen Suchwege leider nichts.

IV

Ein anderes Produkt der Gegenwart sind erstaunlicherweise Notizbücher, insbesondere die aus dem Mittelklassesortiment des globalen Großversorgers Moleskine. Als die Papeterie des schon damals etwas bräsigen Kulturkaufhaus‘ Dussmann an der Berliner Friedrichstraße Ende der 1990er Jahre die ersten schwarzen Hefte neben dem ebenfalls nicht wenig selbstverliebte Caran-d’Ache-Kugelschreibersortiment auslegte und man zum ersten Mal die Behauptung las, Bruce Chatwin, Picasso und Hemingway hätten diese Art Kladde schon benutzt, war es tatsächlich etwas faszinierend, denn Schreibblöcke waren zu diesem Zeitpunkt hochfunktional oder mutmaßlich bald digital. Ja, als Vorhipster-Ding bot es sich an und als Weihnachtsgeschenk für Unschlüssige aber man hätte nicht vermutet, dass es zum Standardaccessoire ganzer Studierendenkohorten werden sollte. Und, wie Sax hinsichtlich seiner Lebenswelt schreibt, zur obligatorischen Ergänzung des iPhones, das ja eigentlich alle Funktionen des Notizbuches und noch so viel mehr per App bereithält. Außer eben die Verbindungslinie Hand-Stift-Papier. Sax ermittelte zudem, dass Architektur- und andere Entwicklungsfirmen Gestaltern gern in der Frühphase von Projekten die Nutzung digitaler Werkzeuge untersagen und auf Stift und Papier verweisen. Adobe Systems, so erfährt man von McKibben, versorgt seine Mitarbeiter mit der Adobe Kickbox, die nichts Digitales, dafür Schokolade, Stifte und Schreibpapier enthält. Ebenso stellt er ein Verschwinden der Smartboards und eine Rückkehr der Whiteboards fest. Die Ursache hier wie dort ist die Beschränkung eventueller Ablenkungsoptionen. Die Überschaubarkeit des Analogen fokussiert auf das Wesentliche. Was erfahrungsgemäß sehr stimmt.

Ähnliches erweist sich für den Zeitschriftenmarkt und vielleicht auch Zeitungen als bedeutsam. Neuabonnements von The Economist oder der New York Times werden mittlerweile durchaus in nennenswerter Zahl von der Altersgruppe der Digital Natives abgeschlossen, die etwas erkannt zu haben scheinen, was Sax als „finishability“ beschreibt, eine Qualität, die problemlos auf das gedruckte Buch übertragen werden kann. Bei diesen Medien ist es möglich, den Rezeptionsvorgang bewusst und eben auch haptisch eindeutig vermittelt abzuschließen. Das Zuschlagen bzw. Blättern ist ein anderes, tieferes Gefühl, als im ewigen Klickstrom des Hypertextjournalismus immer unmittelbar mit weiteren Texten zugeschüttet zu werden. Einmal fokussiert, bleiben die Leser auch länger beim Medium, was eine aktuelle Vergleichsstudie des Kommunikationswissenschaftlers Neil Thurman zur Zeitungslektüre (DOI: 10.1080/1461670X.2017.1279028)  unterstreicht:

Guardian readers spend 43 minutes a day on the print version and only 0.68 minutes on the online version.“

Das gedruckte Medium und seine Handhabbarkeit erlauben ein Gefühl der Kontrolle, die digitale Mediennetze gerade aufzuheben versuchen. Die Sehnsucht des Menschen nach Übersichtlichkeit ist, so wirkt es, etwas, was im Diskurs der unendlichen digitalen Verknüpfung offenbar oft vernachlässigt wurde.

Nicht minder unterschätzt wurde die Bedeutung der direkten zwischenmenschlichen Begegnung, wie McKibben schreibt:

„This was supposed to be digital’s real selling point – the ability to reach out and touch any other human being, to never be alone.“

Wo dies zum Kontaktaufbau unbestritten völlig neue und wichtige Optionen schuf, so offenbart das Medium für den Kontakt deutliche Grenzen. McKibben bzw. Sax betrachten dafür die Welt der Spiele. Online-Games wie Call of Duty leben davon, dass Menschen mit- bzw. gegeneinander über das Netz spielen. Aber sie bleiben immer auf den Bildschirm und vielleicht den Kopfhörer beschränkt. Schaltet man beides aus, fällt man zurück auf seine eigene Gegenwart, die in der Fantasie vieler eine einsame Junggesellenexistenz im Keller des Elternhauses ist. Die Wirklichkeit ist naturgemäß vielschichtiger und bei weitem nicht jeder, der sich viel in MUDs, Online-Shootern und Foren bewegt, ist ein sozialpsychologischer Härtefall. Die Vorstellung des einsamen Zockers ist für Sax‘ bzw, McKibbens Argumentation allein deshalb wichtig, weil sie genügend Fallhöhe zu einem weiteren Phänomen erzeugt, dass sie beschreiben wollen. Offenbar expandieren derzeit in Nordamerika Board Game Parlors, die funktional suboptimale Form des Brett- und Gesellschaftsspiels in einer Art Third Space zelebrieren. Auch wenn man dort die Scrabble-Punkte mühsam händisch zusammenzählen und das Gelegte womöglich per Wörterbuch auf seine Gültigkeit prüfen muss, bevorzugen doch offenbar nicht wenige das direkte Beisammensein am Spieltisch. Betrachtet man die beiden Motivationen für solche Gesellschaftsspiele, nämlich einerseits das Spiel und andererseits die Gesellschaft, scheint der zweite Aspekt nicht minder wichtig zu sein.

Eingangshalle der DNB Frankfurt/Main

Auch in der Eingangshalle der Deutschen Nationalbibliothek findet man, wenn man will, on- und offline Gesellschaft, aber man sollte nicht zu laut sprechen. Das liegt nicht etwa an Georg Baselitz‘ Holzskulptur namens Armalamor. Sondern an der Akustik der Kuppelhalle, die ein spontanes Niesen in ein eindrucksvolles Klangerlebnis verwandeln kann.

Der Markt weiß dies zu befüttern und hier und da wird man in den Spielhallen der freundlichen Art sogar von „Game Sommeliers“ beraten. Es geht um ein gemeinsames Erleben, dass man hier mit Menschen und bei Videospielen vor allem mit der Software teilt. Auch das ist nicht zwingend schlimm, so wie man manchmal auch daheim allein auf dem Sofa seinen Kaffee trinken möchte. Ein anderes Mal reicht es einem vielleicht nicht. Und das Digitale ist eben zwar ein exzellentes Medium für die Repräsentation des Selbst aber keines der Geselligkeit. Also geht man unter die Leute.

V

Die Gegenwart eines realen Menschen ist schließlich auch für die Bildung, wie sich zeigt, eher der Schlüssel als die Gegenwart eines Bildschirms. MOOCs – Massive Open Online Courses – lösen bislang jedenfalls die großen Versprechen ihrer Entwicklung und Vertriebler nicht ein. Der Grund? Wieder das Zwischenmenschlichsein:

„Why this is so is relatively easy to figure out: technologists think of teaching as a delivery system for information, one that can and should be profitably streamlined. But actual teaching isn’t about information delivery – it’s a relationship.“

So ist das große Defizit digitaler Technologien, dass sich allein in ihrer Sphäre in ihrer jetzigen Form Beziehungen zwar anstoßen, aber kaum etablieren lassen, die sich ja über Besonderheiten als solche verankern. Der Bildschirm egalisiert hier vieles. Es ist nicht nur so, dass gilt „Nothing is less cool than data.“ Vielmehr bieten digitale Medien nichts zum Festhalten und dieses Festhalten ist etwas, was am Ende eines Tages doch vielen Menschen in vielen lebensweltlichen Zusammenhängen vorrangig ist. Sie wollen nach Möglichkeit direkten Kontakt und zwar sowohl zum Medium (Beispiel: Buch) wie auch zu denen, die ihnen etwas bedeuten (Beispiel: Spielfreunde). Die Digitalisierung aller Bereiche, in denen das unmittelbare Begegnen von Mensch zu Mensch oder Mensch zu Objekt zählt, findet an dieser Stelle also ihre Wirkungsgrenze. Als Vermittlungsmedium und auch als eines der Serendipity ist es eine Erweiterung der Lebenswelt, hinter die vermutlich niemand mehr zurückgehen möchte. Und MOOCs sind zweifellos immer besser als kein Zugang zu Lehrmaterialien und dann, wenn der Schwerpunkt auf Informationsvermittlung liegt keinesfalls untauglich. Das Hauptproblem liegt eigentlich vielmehr in dem von den Anbietern oft um sie herum gewickelten Revolutionsnarrativ. Es wird deutlich zu viel versprochen, als das Angebot halten kann. Wenn dann bildungspolitische Weichenstellungen unkritisch auf diesen Versprechen beruhen, führen sie fast zwangsläufig auf ein problematisches Gleis.

Das Digitale beschränkt dann Möglichkeiten, wenn es total ist. Wenn also beispielsweise eine Bibliothek den Zugang zum Gedruckten komplett mit dem Verweis auf das Digitalisat verweigert. Oder zum Beispiel als Polaroid vor einigen Jahren beschloss, die sich angesichts der Durchsetzung digitaler Bildgebung u.a. auch im professionellen Bereich nicht mehr lohnende Produktion von Filmen für seine Sofortbildkameras einzustellen. Mit diesem Schritt wurde die Nutzung dieses analogen Bildmediums über Nacht unmöglich. Mit viel Aufopferung, Crowdfunding und Energie wurde das Sofortbild durch eine Handvoll von Akteuren wieder erfunden und wieder belebt – etwas was McKibben kurzsichtigerweise eher belächelt. Dabei bestätigt es umso mehr den Punkt, nämlich dass die klinische Perfektion digital codierter Medien nicht in jedem Lebenszusammenhang Anklang findet.

Vielleicht müssen wir lernen, die Digitalisierung, wenn sie erfolgreich sein soll, weniger hoch aufzuhängen, nämlich nicht als Mittel, um unser Leben an sich in jeder Verästelung zu umschließen, sondern mehr als für bestimmte Zwecke sinnvolles Mittel. Das gilt für Hoffnungs- wie auch Feindbilder. Insbesondere im professionellen und auch wissenschaftlichen Umfeld, also Bereichen mit weniger engen menschlichen Bindungen, bietet sie erhebliche Chancen. Was Bibliotheken wieder vor ein Problem stellt. Eine einfache Entscheidung – digital oder analog – gibt es für sie nicht. Im Prinzip braucht es eine gründliche Prozess- und Kontextanalyse, um zu entscheiden, wo welcher Grad digitaler oder analoger Durchdringung geboten ist. Bei allen Beispielen zeichnet sich ab, dass es sich um ein abgestimmtes Sowohl-als-auch dreht. Diejenigen, die heute die sündteuren Impossible-Filme in die Polaroid-Kamera schieben, laden nicht selten die digitalisierten Sofortfotografien auf Instagram hoch. So sehr man lokale Buchhandlungen schätzt, so sehr freut man sich, bei spezielleren Erwerbungswünschen auf die Datenbanken und Online-Shops des globalen Neu- und Gebrauchtbuchmarktes zugreifen zu können. Wer sich einmal in der sympathischen Buchhandlung an der Ecke rechtfertigen musste, warum er dem Händler den Aufwand machen möchte, ein Bändchen aus dem Verlag Ulrich Keicher zu besorgen, der freut sich über die Vielfalt digitaler Bezugsalternativen. Und nicht jeder möchte sich immer Best Buddies organisieren müssen, um ein Spiel zu spielen. Mancher zockt manchmal eben doch hin und wieder lieber allein in seinem Zimmer. Das Großartige an digitalen Angeboten ist, dass sie, richtig entfaltet, die Möglichkeiten erweitern, ohne einen Zwang auszuüben. Die Entscheidung der Deutschen Nationalbibliothek, ihren Leserinnen und Lesern je nach Verfügbarkeit beide Möglichkeiten zur Auswahl zu geben, ist aus dieser Sicht sehr begrüßenswert. Und die Samstagsdemonstranten vor der DNB sollten bei aller Lust an der Verkündung des Buchuntergangs vielleicht wenigstens versuchen zu verstehen, dass es für Niemanden in irgendeiner Form erstrebenswert wäre, ihnen irgendetwas wegzunehmen. Die Deutsche Nationalbibliothek wird keine Bibliothek ohne Bücher sein, solange Bücher publiziert werden. Das Bibliothekswesen ist hinsichtlich der Idee der Digitalisierung und vor allem im Bereich der Umsetzung eher zu gebremst als zu enthusiastisch. Es gibt sinnvolle Anwendungsfelder für Open Access – nicht jeder Text bei arXiv.org muss noch einmal in Halbleder gebunden in ein Bibliotheksmagazin geräumt werden. Und am wichtigsten: Man kann seinen Punkt, und vielleicht besser und verständlicher, auch machen, wenn man auf Kampf- und Konfrontationsrhetorik verzichtet.

(Berlin, 05.02.2017)

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4 Antworten

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  1. Walther Umstätter said, on 6. Februar 2017 at 19:44

    Es hilft nichts – die DNB-Mahnwache ist eine sichtbare Demonstration für mangelhafte Informationskompetenz, denn schon seit etlichen Jahren könnten die Mengen an publizierten Werken nicht mehr in gedruckter Form in den Bibliotheken dieser Welt aufgenommen bzw. bezahlt werden. Daran kommt auch die BNB nicht vorbei, obwohl man bei ihrem Bau schon weit voraus zu planen versuchte. Darum staunen ja so viele Laien täglich über das Angebot im Internet. Darauf verzichten können aber immer weniger Menschen. Der Satz: “nicht jeder Text bei arXiv.org muss noch einmal in Halbleder gebunden in ein Bibliotheksmagazin geräumt werden.” unterstreicht das. Darum wird ja schon seit Jahrzehnten beklagt, dass wir zu viele (auch wissenschaftliche) Publikationen haben. Diejenigen, die aber eine Beschränkung der wissenschaftlichen Publikationen fordern, sind sich nicht darüber bewusst, dass sie damit auch eine stärkere Begrenzung der Wissenschaft fordern, denn es kann nicht sein, dass Wissenschaftler/innen Forschungsgelder zum Erwerb neuer Erkenntnisse erhalten, diese aber dann nicht publizieren dürfen, und die Zahl dieser Wissenschaftler/innen verdoppelt sich etwa alle zwanzig Jahre.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Anmerkung im Boersenblatt: „In einer Zeit, in der sich fast der gesamte globale wissenschaftliche Diskurs digital vollzieht, in der immer mehr Menschen auch belletristische Werke, Sach- und Kinderbücher, Hobby- und Freizeitliteratur digital lesen, mutet der von Thomas Thiel vom Zaun gebrochene Streit über die Bereitstellungspraxis der DNB anachronistisch an.“ (www.boersenblatt.net/artikel-digitales_lesen_in_der_dnb.1283353.html). In dieser Diskussion zeigt sich auch das Problem, dass „andere Bibliotheken Bücherbestände in großem Stil vernichten.“, weil sie schon seit Jahren nicht genug Platz für die Archivierung aller gedruckten Werke haben.

    MfG
    Walther Umstätter

  2. Ben said, on 7. Februar 2017 at 07:31

    Im Kommentarthread zu einem sehr lesenswerten Bericht zu einer Podiumsdiskussion zwischen Thomas Thiel (FAZ) und Ute Schwens (DNB) zu diesem Fall findet sich ein kleiner Hinweis von Matthias Ulmer, der eventuell wichtig ist, um zu verstehen, warum die Angelegenheit aktuell so hochkocht:

    Aber je mehr Bibliotheken in Frankfurt und Leipzig ihre Etats kürzen, desto mehr weichen die Nutzer auf die DNB aus. Und dafür ist sie schlicht nicht gemacht. Und diese hohe Nutzung kann auch zum Zielkonflikt mit der dauerhaften Sicherung führen. Da halte ich die Bereitstellung von Digitalisaten im ersten Schritt für plausibel. Wenn das nicht reicht, muss jeder das Recht auf das Buch haben.

    Die DNB wird also offenbar von vielen Beteiligten zumindest als Ergänzung des lokalen öffentlichen Bibliothekswesens genutzt. Daraus ergibt sich, wie Matthias Ulmer deutlich benennt, eben dieser Zielkonflikt zwischen Nutzererwartungen und dem Archivauftrag der Nationalbibliothek. Die eigentlich interessante Frage ist nun, wie man diesen moderieren kann.

  3. Chukk Beslowair said, on 8. Februar 2017 at 10:13

    Ein sehr interessanter Punkt, dass gewisse Probleme dadurch entstehen dass die Filialen der DNB „falsch“ bzw. an ihrem Hauptzweck vorbei genutzt werden, weil anderswo kräftig gekürzt wird.
    Die Entscheider welche diese Kürzungen veranlassen sind sich wohl nur nicht darüber im klaren, dass wie das Wasser, der Nutzer sich den kürzesten Weg sucht um trotzdem an das Ziel seiner bzw. ihrer Wünsche zu gelängen.

    Ein ähnliches Problem ist bzw. war am Grimm-Zentrum der HU zu sehen. Weil dieses zentral gelegen und modern eingerichtet, einen Komfort bot, den viele andere Bibliotheken in der Bundeshauptstadt nicht bieten, wurde es von den Suchenden geradezu überrannt.
    Dieses hätte man vorhersehen können und der Zulauf wäre weniger massiv ausgefallen wenn zugleich auch in den anderen Bibliotheken Berlins gleichmäßig verteilt mehr investiert werden würde.

    So entschied man sich für eine andere Form der Problembewältigung: eine starke Begrenzung des Zugangs.
    In der Tat stehen nun im Benutzungskomfort des Grimm-Zentrums die HU-Angehörigen weitaus besser da als Externe. Die müssen sich nun tagsüber mit spärlich vorhandenen Plätzen am Katzentisch begnügen.
    Denn diese Umsteuerung wurde leider nicht als Signal verstanden die Landschaft der wissenschaftlichen Bibliotheken Berlins auch für externe bzw. pendelnde Studenten besser zugänglich zu machen.

    Was denken sich also nun Entscheider wohin die Einsparungen am falschen Ende letztendlich führen sollen?

    • Ben said, on 8. Februar 2017 at 12:29

      Ein ähnliches Problem ist bzw. war am Grimm-Zentrum der HU zu sehen. Weil dieses zentral gelegen und modern eingerichtet, einen Komfort bot, den viele andere Bibliotheken in der Bundeshauptstadt nicht bieten, wurde es von den Suchenden geradezu überrannt.

      Das Grimmzentrum hat in diesem Fall in gewissem Umfang die Rolle der Staatsbibliothek Berlin (vor allem des Hauses am Potsdamer Platz) übernommen, die auf die intensivierte Nutzung 2005 damit reagierte, dass sie den Zugang per Tageskarte abschaffte. Man kann die Debatte teilweise in der Inetbib nachlesen.

      So war die Position der Benutzungsabteilung:

      „Besonders in die Kritik geraten ist die Abschaffung der Tageskarten. Mit dieser nur an einem Tag geltenden anonymen Karte konnten die Leserinnen und Leser nur den Lesesaal benutzen. Sie hatten keinen Zugang zu den Magazinbeständen und allen Sonderbeständen. Wir wollen aber künftig die Sicherheit unserer Bestände erhöhen und nur noch angemeldeten Benutzerinnen und Benutzern den Zugang zur Bibliothek gestatten. Davon ausgenommen sind die Besuche­rinnen und Besucher von Ausstellungsbereichen im kontrollierten Bereich. Diese erhalten kostenlos einen Ausstellungsausweis, der allerdings
      nur zum Besuch der Ausstellung berechtigt.“

      Ich kann mich auch an intensive Diskussion an der Humboldt-Universität und insbesondere im Institut für Bibliothekswissenschaft zu dieser Entscheidung erinnern, denn damit entfiel für die Studierenden die Möglichkeit die Staatsbibliothek als Arbeitsraum zu nutzen zwar nicht völlig, sie wurde aber doch deutlich erschwert. Die Bedingungen an der HU waren in dieser Zeit ja nicht optimal und das Haus 1 der Staatsbibliothek lag direkt um die Ecke. Die UB war sogar lange im selben Gebäude, aber eben mehr oder weniger ein Provisorium. Zugleich befand sich zum Beispiel die Institutsbibliothek gerade in der Auflösung, wobei vor allem die Zeitschriftenbestände zu größeren Teilen entsorgt wurde.


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