LIBREAS.Library Ideas

LIBREAS: Neue Herausgeber und Verlag

Posted in LIBREAS aktuell by libreas on 17. April 2013

Auch die Redaktion war nicht informiert:  LIBREAS wird bereits seit 2009 von R. Reuss und V. Rieble herausgegeben und erscheint im Verlag Vittorio Klostermann!

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Bereits im Web of Science indexiert: LIBREAS erscheint seit 2009 im Klostermann-Verlag.

„Sie lesen LIBREAS mit Leidenschaft und wir werden Ihnen auch in Zukunft ein hochqualitatives Journal bieten“ heißt es in einer ersten Stellungnahme der verbliebenen Redaktionsmitglieder.

4 Antworten

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  1. Ben said, on 17. April 2013 at 14:39

    Dass LIBREAS bereits 2009 zu einer Edition Reuss (man verzeihe mir diese für die SEO willkommene Querverbindung) wurde, verblüfft das bisherige Herausgeber-Team nicht wenig. Andererseits sind wir für Kooperationen immer offen – sehr gern auch mit dem Klostermann Verlag. Nachdem unser Tumblr-Blog bereits so überraschend wie schmeichelhaft als Resultat der #newlis-Bewegung interpretiert wurde (wir bieten ihn gern als Grundlage für ein Kooperationsprojekt Overlay Journal an), etabliert uns nun das Web of Science, immerhin globales Leitorgan der Wissenschaftsbewertung, in den eher konservativen Kreisen des deutschen Bibliothekswesens. Wir fühlen uns damit offen gesagt ein wenig wie in einer Aktion Sonneborn.

    Generell jedoch ist diese Komplettabdeckung von hoch innovativ bis streng bewahrend nichts, wogegen wir uns sträuben. (Hätten wir genug Geld, würden wir auch einmal eine Printausgabe auflegen, die so hübsch und handlich gestaltet wäre wie die (leider) nicht mit Nach-Wie-Vor-Mitherausgeberin Maxi Kindling in Zusammenhang stehende Zeitschrift Kindling Quarterly, nur eben mit für die Bibliothekswissenschaft relevanten Inhalten.)

    Uns interessiert hier wenig so sehr wie der Dialog der Positionen. Das Kopfschütteln, dass uns nach der Publikation des hier im Web of Sciences dokumentierten Textes von Uwe Jochum (Volltext zu Der Souverän) von einigen progressiven Stimmen des Diskurses entgegen schlug, unterstrich aus unserer Sicht gerade, wie notwendig es ist, die Polyphonie der Debatten zu erfassen und zu pflegen. Denn was wir nicht mögen, ist Borniertheit, ganz gleich welcher Kolorierung. Es sei denn, sie begegnet uns in einem provokanten Manuskript, das sich in den Diskurs einspeisen lässt und somit die Möglichkeit einer Gegenrede eröffnet.

    Wir wissen übrigens nicht, wie der im Screenshot dokumentierte Metadatensatz entstand, haben jetzt aber wieder etwas über die Datenqualität im Web of Knowledge gelernt und amüsieren uns ganz gut dabei.

    Damit aber keine Missverständnisse entstehen, möchte ich an dieser Stelle ganz offiziell vermerken, dass LIBREAS weder 2009 noch heute von Roland Reuss und Volker Rieble herausgegeben wurde und auch zu keinem Zeitpunkt in einer Verbindung zum Vittorio Klostermann Verlag stand.

  2. CH said, on 17. April 2013 at 16:03

    Verhandlungen mit de Gruyter laufen sicherlich im Hintergrund?

    • Ben said, on 17. April 2013 at 18:12

      Wir verhandeln grundsätzlich und immer mit allen. Anfragen unter 140 Zeichen bitte an @libreas.

  3. MI said, on 27. April 2013 at 11:11

    OMG! Wenn ich bedenke, dass wir Web of Science für die Erstellung von Systematischen Reviews durchsuchen, dann frag ich mich ob da analog zu diesem „Eintrag“ nicht auch die ein oder andere Fake-Studie dabei ist. Das passiert wohl, wenn man Maschinen machen lässt…


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