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It’s the frei<tag> Countdown. Noch 27 Tage.

Posted in LIBREAS aktuell, LIBREAS Veranstaltungen, LIBREAS.Feuilleton by Ben on 14. Mai 2011

Es ist Samstag, fast Abend und wir wollen noch ein bisschen losgehen. Daher machen wir es heute 345 Wörter kurz. Wir akzeptieren selbstverständlich ohne zu zögern, dass unsere Zielgruppe übers Wochenende einem anderen Gaudium nachzugehen anstrebt, als die langaufhaltenden Texte eines Unkonferenz-Vorspiels zu studieren. (Wem es daran mangelt, der findet im Archiv dieses Blogs vermutlich noch ein oder zwei Darlegungen, die ihm bisher entgingen. Denn eigentlich ist jeder Text zur Bibliothekswissenschaft ein Text zur Unkonferenz.) Die prinzipielle Fülle des Materials beruhigt uns auch angesichts ihrer noch nicht gerade ausuferenden Konkretisierung im Wiki zur Konferenz, welches bislang erst zwei Vorschläge für Sessions enthält.

Natürlich soll der wissenschaftliche Kern der Unkonferenz so seriös und erschöpfend sein wie ein gediegener Werktag. Also wie einer, den man nicht mit der die Minuten wegfressenden Stupidität von kreisenden E-Mail-Kreiskommunikationen verbringt, sondern einer, der die Stunden in einem Heureka-Reigen vorüber schweben lässt, der zeigt, was den eigentlichen Kern einer gut gelaunten Wissenschaftskommunikation ausmacht: Dass man am Ende eines solchen Tages ein anderer ist – und dies mit der Leichtigkeit eines Schaumkusses. Dass man sich dabei also glücklich erweitert fühlt. Wie nach einem, wenn man so will, intellektuellen Endorphinale, bevor es dann in die nächste Runde geht.

Gleiches funktioniert übrigens auch in Nächten und jedem, der heute Nacht – sei es zum guten Buch, sei es in die Clubs seiner Städte, sei es zu einer inoffiziellen LIBREAS-Redaktion und Freunde-WG-Party – aufbricht, um was auch immer zu erleben, wünschen wir morgen so gegen späten Vormittag ein ähnlich gestimmtes, halbverschlafenes Aufblinzeln in den Sonntag. In diesem Sinne: Einen munteren Abend.

DFG
Forscher Drang statt Forscherdrang. Wir glauben ehrlich gesagt nicht, dass es sich bei der gezeigten Stadtbeschriftung um Guerrilla-Marketing einer deutschen Einrichtung zur Förderung der Wissenschaft handelt. Und auch die Deutsch-Finnische Gesellschaft (DFG) wird es kaum nötig haben, mit Chromlack und Mattschwarz die Outline ihres Kerns an der Karl-Marx-Allee zu ziehen. Und das frei<tag>-Team will weder mit der Kripo noch mit Kripoe Ärger bekommen. Und zieht daher die Spuren seiner Stadterfahrung so, wie es sich für unsere Branche gehört, mit Stift, Papier und/oder QWERTY.

(bk)

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