LIBREAS.Library Ideas

Absolut Gegenwart. Jürgen Mittelstraß über die Enge des Internets.

Posted in LIBREAS aktuell, LIBREAS.Referate by Ben on 25. Juli 2011

Ein Kommentar von Ben Kaden

I

Wir sind im Jetzt und Überall. Die großen Ordnungskategorien der Wahrnehmung – Raum und Zeit – schrumpfen in der digitalen Welt auf ein Pünktchen namens Gegenwart. So jedenfalls blüht ein häufig anzutreffendes Argument netzkritischer Beobachtung, das seine Wurzeln in die Tatsache treibt, dass die dematerialisierten digitalen und kommunikablen Repräsentationen von Wissen weitgehend narbenfrei, also ohne Nutzungsspuren, reproduziert werden können und uns daher ein Zeitungsartikel aus dem Jahr 2001 auch zehn Jahre später taufrisch ins Browserfenster geladen wird. So er denn noch geladen werden kann. Die Spuren, die die Distanz zwischen unserer aktuellen Wahrnehmungsposition und der, des kommunizierten Objekts liegen, werden nur anhand von entsprechenden metadatierenden Markierungen und auf der semantischen Ebene spürbar. Ihre Verkörperlichung ist in gewisser Weise spurlos, zeigt sich immer auf dem Jetztstand, ist On-Demand und daher auch zum sofortigen Verbrauch. Ein digitales Dokument lässt sich nicht halten, nur abrufen. (weiterlesen…)

Die Zukunft von gestern. Ein Beitrag zur Open-Access-Debatte aus dem Jahr 1996.

Posted in LIBREAS.Referate, Sonstiges by Ben on 20. Juni 2011

Es fehlt mir jetzt gerade die Zeit für eine umfassende Kontextualisierung, aber da mir die Quelle sonst wahrscheinlich wieder aus dem Blick schwindet, möchte ich sie wenigstens kurz vermerken.

In der Ausgabe September-Ausgabe 1996 der Computerwoche findet sich nämlich ein Kommentar von Manuel Kiper (Wikipedia), seinerzeit Mitglied des Deutschen Bundestages zu einem forschungsinfrastrukturellen Förderansatz des damaligen “Zukunftsministers” Jürgen Rüttgers. In diese aufbruchsfreudige Epoche fällt in etwa der Zeitpunkt, zu dem die deutsche Politik das Medium Internet entdeckte. Aufgeschlüsselt umfasste die Zukunftsbetreuung im damaligen Kabinett von Helmut Kohl ein ministeriales Dasein für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie.

Der Kommentar des Sprechers der damaligen Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN bezieht sich auf die finanzielle Unterfütterung des Programms Fachinformation, die ihm zu mager erscheint, nicht zuletzt da ein Großteil der langsam zwischen 1996 bis 1999 auf jährlich 1,9 Milliarden D-Mark wachsenden Förderprogramms in ” in Um- und Neubau der Frankfurter Zentralbibliothek und der Staatsbibliothek Kulturbesitz Berlin” fliesst.

Interessanter als diese pekuniären Debatten sind jedoch die konzeptionellen Aussagen, die sich auch 15 Jahre später nicht ganz überholt haben. So betont Kiper:

“Wissenschaft wie Unternehmen nutzen schon elektronische Publikationsverfahren. Im Internet veröffentlichen sie ihre Ergebnisse – ohne die Verlage. Wissensproduzenten mischen die Karten für Verlage, Bibliotheken und Archive neu. Das Problem ist zudem, dass elektronische Publikationen heute kostenlos sind.”

Damit die Verlage in diesen elektronischen Zug einsteigen, versuchte Rüttgers Zukunftsministerium offensichtlich, entsprechende Anreize zu schaffen. Man darf dabei nicht vernachlässigen, dass das Maß der Dinge im elektronischen Publizieren noch in der CD-Rom gesehen wurde und Rüttgers auf der CeBIT betonte: “Ich habe den Eindruck, dass im Multimediabereich Goldgräberstimmung herrscht.” (Peter Monadjemi (1995) Von der Kuriositaet zum Wachstumsfaktor. In: Horizont. 31.05.1995, S. 100) Damals ging man übrigens auch davon aus, dass “im Jahre 2000 rund 20 Prozent aller Titel des Buchhandels auf CDRom erscheinen werden.” (ebd.)

Der Hintergrund für Kipers Kritik erschließt sich schnell, wenn man nachliest, welches die Kernpunkte von Rüttgers Zukunftsprogramm waren. In der taz vom 19. August 1996, also kurz vor Kipers Artikel, referierte sie diese in einem Artikel mit dem immergrünen Titel: “Die Informationsflut kanalisieren”:

“Rüttgers benennt vier Ziele: Es sollen neue Informationssysteme und Suchverfahren entwickelt werden, die deutschen Wissenschaftlern und Technikern von ihren Arbeitsplatzrechnern aus den effizienten Zugang zu den weltweit vorhandenen Informationen ermöglichen. Der Strukturwandel von der gedruckten zur elektronischen Publikation soll gefördert werden. Die elektronisch verfügbare Information soll verstärkt in der Industrie nutzbar gemacht werden – schneller Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung heisst das Stichwort. Als letzter Punkt ist die Privatisierung der bisher noch staatlich finanzierten Informationsprodukte und -dienstleistungen aufgeführt, sie sollen künftig mit kostendeckenden Preisen arbeiten.”

Politisch war der staatliche gestützte Ausbau des Internets und der entsprechenden Infrastrukturen immer vor allem mit Hoffnungen auf einen wirtschaftlichen Aufschwung verbunden. Vorbild waren natürlich die USA. Gerade der letzte der vier Rüttger’schen Programmpunkte dürfte in der öffentlich geförderten Wissenschaft nicht ohne Grimmen registriert worden sein. Daneben zeichnet sich in der Programmatik deutlich die Bahn hin zu einer stärkeren Förderung anwendungs-, produkt- bzw. innovations orientierter Disziplinen ab. Dass die Geisteswissenschaften, die hier aus ihrer Wissenschaftsstruktur kaum punkten können, eher zurückhaltend auf die folgenreiche Transformation in Digital Humanities reagierten (und reagieren) wird bei der Gelegenheit ein stückweit verständlich.

Rüttgers kniff – meinte Kiper – gerade dort, wo es an die entscheidende Frage geht, nämlich bei der Dauerfinanzierung. Er wollte einfach die elektronischenInformationsinfrastrukturen dem Markt überlassen in der Hoffnung, dieser regele, was zu regeln wäre und die Wirtschaft erlebte zum Ende des Jahrtausends einen schönen Frühling. Wiebke Rögener bringt in ihrem taz-Beitrag die Sache auf einen Punkt:

“Wissenschaft wird hier – ganz ohne alle Verbrämung – als Zulieferer gesehen, als Produzent des Rohstoffs Information eben.”

Kiper dagegen argumentiert stärker noch aus der Position des Wissenschaftlers und eindeutig für Open Access:

“Die Wissenschaftler allerdings wollen kostenfreien Zugang. Sie produzieren die Informationen und wollen sie auch umfassend nutzen. Ihnen und den wissenschaftlichen Bibliotheken ist nicht damit geholfen, wenn sie keine Bücher und Zeitschriften mehr bestellen können und jedesmal für den Abruf einzelner Artikel im künftig elektronischen Bibliothekssystem bezahlen müssen. Vernetzte Bibliotheken sind Unsinn, wenn ihnen vorher die wissenschaftliche Substanz zusammengestrichen wurde. Den Widerspruch zwischen Wissenschaft und Markt löst Rüttgers nicht auf – er verstärkt ihn. Wer sich in die Wissensgesellschaft aufmacht, muss sich schon etwas mehr einfallen lassen.”

Die Rückschau in die jüngere Geschichte der deutschen Wissenschaftspolitik ist freilich nicht immer notwendig, um zu erkennen, dass die Grundfrage eine gesellschaftliche ist: Wem soll Wissenschaft vor allem dienen? Der Gesellschaft, der Wirtschaft oder sich selbst? Oder allen dreien und wenn ja, in welchem Verhältnis?

Aber der Blick zurück hilft mitunter, den in die Gegenwart wieder zu fokussieren. Die jüngeren Debatten um die Wissenschaftsförderung im Vereinigten Königreich zeigen, dass der eigentliche Evergreen dieser Debatte wirklich das widersprüchliche Gegensatzpaar Wissenschaft/Markt zum Refrain hat.

P.S. Übrigens klingt noch ein weiterer Oldie auf Heavy Rotation im Kommentartext zur elektronischen Zukunft des Jahres 1996: “Auch die Copyright-Probleme sind ungelöst.”

(bk)

Franzens Bad in der Informationsmenge. Und: Der n+1-Diskurs zum Thema gerät in der Frühlingsausgabe zum digital-bohemischen Dorf.

Posted in LIBREAS.Feuilleton by Ben on 4. Mai 2011

von Ben Kaden

Es ist durchaus ein berechenbarer Blick mit einem klar fokussierbaren theoretischen Hintergrund, den die Autoren der Zeitschrift n+1 auf all diejenigen Phänomene werfen, die auch uns tagtäglich beschäftigen: Foucault, Bourdieu, Adorno, mitunter ein paar weitere Franzosen treiben die Leser regelmäßig durch das obligatorische „Information Essay“, das zudem durchweg wie von einer Dachterrasse in Brooklyn aus geschrieben wirkt. Und dabei gelingt es dem Redaktionsteam zumeist, in diesem Editorial zur „Intellectual Situation“ ihrer Zeit aus ihrem sozial-, kultur- und literaturwissenschaftlichen (im weitesten Sinne) Winkel mühelos die präzisesten und überzeugendsten Einschätzungen zur kulturell munter vor sich hin evolutionierenden Informationsgesellschaft aufs Papier zu bringen, die aktuell im Pressevertrieb zu haben sind. (weiterlesen…)

Martin Warnkes eine Theorie des Internets

Posted in LIBREAS.Referate by Karsten Schuldt on 22. April 2011

von Karsten Schuldt

Rezension zu: Martin Warnke (2011). Theorien des Internet zur Einführung. Hamburg: Junius Verlag. 13,90 Euro. ISBN: 978-3-88506-679-8

Die „zur Einführung“-Reihe des Junius Verlags hat sich zu Recht einen guten Ruf erarbeitet. Für übergreifende philosophische Fragestellungen und das Denken einzelner Philosophinnen und Philosophen liefern diese Bücher relativ kurze Besprechungen, die mit der Intelligenz ihrer Leserinnen und Leser rechnen. Dass die Autorinnen und Autoren der Werke ihre intellektuelle Herkunft aus der kritischen Linken meist nicht verheimlichen, macht die Reihe ansprechend, da brennende gesellschaftliche Fragen gestellt und nicht einfach nur, wie in anderen Einführungen, Fakten berichtet werden.
Eine Eigenheit der Reihe besteht darin, dass die Autorinnen und Autoren sich eigentlich nie auf einen vorgeblich objektiven Standpunkt zurückziehen, sondern die subjektiv Prägung der Darstellung sehr schnell sehr klar wird. Das ist zum Teil sympathisch, gleichzeitig prägt damit eine Person die Interpretation einer Philosophie und besetzt mit ihrer Meinung das Thema. Insoweit ist es immer auch relevant, wen der Verlag und der Wissenschaftliche Beirat als Autorin beziehungsweise Autor für welches Thema auswählen. (weiterlesen…)

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Autorität und Schreibmaschine: Überlegungen zur Digitalkultur.

Posted in LIBREAS.Feuilleton by Ben on 1. April 2011

“I love the tactile feedback, the sound, the feel of the keys underneath your fingers”

In der Ausgabe des Times Literary Supplement vom 25. März 2011 bespricht der Medienwissenschaftler David Finkelstein unter der Überschrift „Textual liberation“ zwei aktuelle Bücher zur Veränderung des Schreibens unter digitalen Bedingungen. Das Thema ist nicht nur medientheoretisch, sondern auch bibliothekswissenschaftlich bedeutsam, betrifft doch der Übergang zum so genannten Read/Write-Web und die damit verbundene Wandlung der dominierenden Lese- und Schreibtechnologien und -praxen alles, was für Bibliotheken die Zeitstrahlsegmente Gegenwart und Zukunft markiert.

Nachfolgend spanne ich von diesem Rezensionstext ausgehend auf sanften 3000+ Wörtern einen regen Bogen ausgehend vom Zusammenhang zwischen dem digitalen Handeln und den dieses Handeln prägenden Institutionen hin zur Parallele von Schreibmaschine und digitalem Textwerk vor dem Hintergrund einer Studie aus dem Jahr 1932. An den Bibliotheken geht dieser Bogen ausnahmsweise etwas vorbei. (weiterlesen…)

Frame – der Weg zum Buch? Zu Nicole Krauss’ Buchhandlungstheorie.

Posted in LIBREAS.Feuilleton by Ben on 14. März 2011

I

Es wirkt beinahe etwas vermessen, sich Gedanken zur Zukunft des Medium Buchs hinzugeben, wenn zeitgleich anderswo weitaus Grundsätzlicheres auf der Kippe steht und gerade die allumfassend vernetzte Welt, die Berichte zu den Ereignissen im Liveticker in alle Büros der westlichen Hemisphäre überträgt, dafür sorgt, dass wir nicht bis zu den Tagesthemen warten, sondern das Thema des Tages permanent in informationeller Hab-Acht-Stellung verfolgen. Während am letzten Freitag auf der ISI 2011 darüber diskutiert wurde, wie frei und sozial Wissen sein kann, verfolgte man im Auditorium, sofern man sich der Nachrichtenlage bewusst war und nicht vorher von Feuilleton-Artikeln zu den Folgen des Falls zu Guttenberg für die Wissenschaft vollauf beansprucht wurde, wie das Meer eine Küstenregion in einer Art und Weise zermalmt, die man vielleicht in der Literatur Sakyo Komatsus mit einigem Schauder beschrieben erwartet, aber deren Drastik, und sei sie nur über Youtube vermittelt, den Beobachter in ein ehrfürchtig-ohnmächtiges Staunen versetzt.

Vermutlich ist es die trotz aller basiskulturellen Unterschiede bestehende Verwandtschaft der im Untergang befindlichen Lebensraumgestaltungen, die uns beim Anblick der Bilder so berührt. Wenn die New York Times das Bild von Eltern zeigt, die auf ein zerdrücktes, kaum mehr als solches erkennbares Auto starren und die Beschreibung verrät, dass sie gerade das Fahrschulfahrzeug fanden, in dem ihre Tochter starb, dann steckt dahinter der Einbruch einer Katastrophe in die Alltäglichkeit, die man auch beim Blick von Frühstücktisch aus einem Mannheimer Fenster in den gnadenlos schönen Vorfrühling sehr nah erspürt. Die Ereignisse aus Japan konfrontieren uns überdeutlich, wie fragil das Gewebe unserer Alltagswirklichkeit vom Biohonig im Supermarkt bis hin zur politischen Debatte gestrickt ist. Gegen Fukushima und die Folgen wird die Plagiatsaffäre zu Guttenberg eine possierliche Marginalie im Jahresrückblick 2011 sein.

Andererseits ist die Nahsicht notwendig –  schlicht um zurechtzukommen. Ständig auf das Damoklesschwert eines kosmischen Zwischenfalls zu starren, der mir nichts, dir nichts alles auszulöschen vermag, was der Kulturmensch gemeinhin unter Bedeutung versteht, ist kaum hilfreich, wenn man halbwegs erfolgreich Sinn suchend oder konstruierend durch den Tag zu kommen versucht. Andererseits zeigen Fukushima und die anderen möglichen atomaren Schmelzpunkte, dass eine Hochkultur sich durchaus und ständig fragen muss, ob sie nicht manchmal in ihrem Fortschrittsglauben Wetzstahl an der Klinge spielt. Wenn man am Rheinufer auf das Leuchten der industrieromantischen Kulisse des riesigen BASF-Werkes schaut und daran denkt, wie flussabwärts Philippsburg und flussaufwärts Biblis den atomenergetischen Rahmen der Szenerie bilden, fühlt es sich trotz aller Vernunft und ungeachtet allen Vertrauens in deutsche Sicherheitsstandards so an, als sei der Grat, auf dem diese Art von Industriekultur ausbalanciert ist, nicht für alle Zeit der breiteste.

Literatur scheint in diesem Kontext eine nachgeordnete Rolle zu spielen, übernimmt aber bei genauerer Hinsicht und adäquater Umsetzung eine wichtige Aufgabe: Sie reflektiert und übernimmt dabei dann, wenn sie gelesen wird, die Rolle eines gemeinsamen Reflexionshorizontes besonders für Ereignisse, die an sich schwer rationalisierbar und verständlich sind. So bildete – um ein naheliegendes Beispiel herauszugreifen – die Literatur nach Tschernobyl, in Westdeutschland prominent durch Gudrun Pausewangs Jugendbuch „Die Wolke“ und in der DDR durch Christa Wolfs „Störfall“ markiert, einen geteilten Verständnishorizont, der nicht unwesentlich zur Politisierung der Debatte um die Atomkraft beitrug. (weiterlesen…)

Der Appetit kommt beim Chatten. Adam Gopnick über das Internet als omnipräsente Bibliothek und drei Perspektiven.

Posted in LIBREAS.Referate by libreas on 10. Februar 2011

Ein Kommentar zu

Adam Gopnick: The Information. How the Internet Gets Inside Us. In: New Yorker, 14.02.2011. Online: http://www.newyorker.com/arts/critics/atlarge/2011/02/14/110214crat_atlarge_gopnik

von Ben Kaden

Gehen wir der Frage nach, wie digitale Technologie unsere Lebenswelt umgräbt, dann sind die Echogramme der Popkultur besonders aufschlussreich. Nicht zuletzt die Möglichkeit elektronischer Musik hat diese Facette des kulturellen Lebens gründlich umgegraben und spätestens mit dem Mp3-Player wurde Digitaltechnik selbst Pop. Dass thematisch direkt auf das Thema gerichtete Musikprojekte mit Namen wie Arpanet in ihrer Popularität weiter hinter andere Bezugsgrößen betonenden Bands wie The Books zurückstehen, liegt möglicherweise weniger am Namen als an der Art der Kompositionen. Für Projekte wie Digitalism sieht es z.B. ganz anders aus. Da hat auch eine informationstheoretische Konzeptcombo wie Signal keine Chance, selbst wenn sie die feiner ziselierten Klanglandschaften elaboriert. Allerdings referenziert sie auch Robotron und den Uranbergbau(weiterlesen…)

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