LIBREAS.Library Ideas

It’s the frei<tag> 2013 Countdown (13): Zu Andrzej Stasiuks Gang in die Bibliothek.

Posted in Die Bibliothek in der Literatur, LIBREAS.Feuilleton by Ben on 9. März 2013

von Ben Kaden

„Mein Vater hat nie Bücher gelesen, und meine liest er auch nicht und für meine Mutter, die es versucht, sind sie nicht das Richtige.“ – Andrzej Stasiuk / Im Gespräch: Der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.03.2013, S. 40

Wie wird man einer der bedeutensten polnischen Gegenwartsschriftsteller, wenn man in Warschaus rechtsweichsligen Arbeiterviertel Grochów in den 1970er Jahren als Kind quasi zwangsproletarisierter Eltern (mit noch unmittelbaren Wurzeln im bäuerlichen Landleben) aufwächst? Möglicherweise, nein eher noch wahrscheinlich, dank der Bibliothek.

Jedenfalls lässt der winzige Erinnerungstext Der Gang in die Bibliothek von Andrzej Stasiuk, der auf Deutsch erstmals in der Ausgabe Mai / Juni 1999 der Zeitschrift Sinn und Form erschien (S. 490-494), kaum einen anderen Schluss zu. Oder vielleicht doch? Denn mehr als die Bibliothek umkreist das Rückspiegelbild die Anziehung, die von der Bibliothekarin ausgeht:

„Das Regal mit dem Buchstaben »D« befand sich ganz unten, am Boden. Nur von dort konnte man, ohne Verdacht zu erregen, die schlanken Beine der Bibliothekarin betrachten, die von einem schmalen Riemchen umspannten Knöchel und die Füße, die in zwei an kleine Särge erinnernden Holzklötzen eingesperrt waren. [..] Für dreizehnjährige Jungen sind zehn Jahre ältere Frauen immer ein Gegenstand bitterer, schmerzlicher Anbetung.”

Und dieser private Kult der Sehnsucht auf Höhe des Buchstaben Ds führte nicht allein dazu, dass der Junge einmal die Woche, d.h. in einer zeitlichen Distanz „lang genug, um der Lächerlichkeit zu entkommen, diesem Dämon pickliger Teenager”, in die an diesen Donnerstagnachmittagen kaum besuchte Stadtteilbibliothek ging. Sondern er hatte auch zur Folge, dass er sich mit Dumas, (Jan) Dobraczyński und Dostojewski abkämpfte. In der Bibliothek fand er neben dem ersten Knospen einer Erotik zugleich, dieses Frühblühen  angesichts der Herausgehobenheit des Ortes offensichtlich deutlich bedingend, all das, was man gemeinhin von einer solchen Bibliothekssituation erwartet:

„Das ewig halbleere Glas Tee war das einzige Zeichen von Leben auf dem pedantisch aufgeräumten Schreibtisch.”

und

„[Der Duft ihres Parfums] mischte sich mit dem Geruch der Neueingänge, die auf dem Tischen links vom Schreibtisch lagen. Ich sah die Bücher von weitem und wußte, wie sie rochen: streng, angenehm und sinnlich.”

Weder die Frau allein noch die Bibliothek allein lassen sich als Stufen zum elementaren Dasein in der Schrift isoliert anführen. Es ist die intensive Erfahrung ihrer Wechselwirkung, also der Bibliothekarin als Bezugsperson und des Bibliotheksraums als Kapelle der Begegnung. So ist sinnlich auch der Faden, an dem Andrzej Stasiuk das von ihm gezeichneten Bibliotheksbild wunderbar anknüpft.

„Das einzige Geräusch war das leise Aufsetzen des Teeglases auf der Untertasse. Jede halbe Minute hörte man ein zartes, gedämpftes Ticken. Das war die Bibliotheksuhr.”

Sehen, riechen, hören und die Summe daraus: die Sehnsucht nach etwas, das sich in einem kurzen, still und hoffnungslos begehrenden Seitenblick auf den „honigfarbenen Nasenflügel, der sich von der sanft gerundeten Linie der im Schatten liegenden Wange abhob” fängt.

Frei<tag> 2013

Tier und Bibliothek. Irgendwann im Leben gerät man bei guter Führung an einen Punkt, an dem ein bequemes Lesesofa, eine sanftmütige Katze und zwei Regalmeter als relevant erfahrene Bücher ausreichen, um einen ruhig und gelassen in einem Samstagabend zu verankern. Wenn man dann noch nebenbei ein paar Zeilen für den frei<tag>-Countdown schreiben kann, scheint es fast unvorstellbar, dass die Welt nicht Ordnung sein könnte. Natürlich liegt die Betonung auf „scheinen”. Aber warum sollte man nicht einmal das Bild des Idylle für eine Weile als wahr annehmen. Die Brüche kommen schon von selbst wieder.

Über Nacht war das alles vorbei und die Wange wurde, wenn man so will, zur Backe. Die Bibliothekarin „hatte einen Polizisten geheiratet” und die Bibliothek verlassen. Als Ersatz bezog keine neue Beauté den Schreibtisch hinter der Ausleihe, sondern

„eine außergewöhnlich magere, sommersprossige, häßliche junge Frau. Ihr Haar hatte die Farbe der Reihe »Weltliteratur der Gegenwart«. [...] Sie trug Kordhosen und Halbschuhe mit flachem Absatz. Ihre auf dem Schreibtisch ruhenden Hände ragten aus kurzen Ärmeln des engen Pullis und erinnerten an die Kautschukskelette im Biologieraum.”

Und dennoch: Es ging ebenso von ihr ein Zauber aus.

„Wie früher bekam ich weiche Knie, wenn ich auf dem plattgetretenen Weg quer über den Rasen ging, und die Überwindung der schartigen Treppe war ein Akt, in dem sich Wille, Mut und Verlangen paarten.”

Die Poesie der neuen Bibliothekarin waren nicht zarte Fußknöchel oder ein weich geschwungener Nasenrücken. Sie verzauberte – ebenfalls ganz ungewollt – in dem sie andauernd weltentrückt las und dabei gänzlich die Ordnung des zuvor sorgsamst sortierten Schreibtisches verwundersam vernachlässigte:

„Da saß sie mit gesenktem Kopf, zwei Strähnen ihres Mäusehaars berührten das aufgeschlagene Buch, und ringsum herrschte ein Durcheinander von Büroklammern, farbigen Filzstifen, Lesekarten und Zetteln. Aus der vollgestopften Handtasche fielen Kämmchen, Taschentücher, Lippenstifte, Puderdöschen, Nagelfeilen – die ganze Palette einer Kosmetik, die gegen das Aussehen der Bibliothekarin völlig machtlos war.”

Gegensätzlicher könnten die beiden Sehnsuchtsfrauen des jungen Bibliotheksbesuchers nicht auftreten. Tatsächlich aber vollzieht sich für den Jungen eine Art Elevation vom Schein zum Sein:

„Denn jetzt war es nicht mehr die Schönheit der Bibliothekarin, die mich verwirrte; jetzt ging es um mehr – um ihre Seele.”

Während ihn das Fräulein »D« sinnenhaft in Wallung versetzte, bestimmt mit der Ewiglesenden ein intellektuelles Moment die Bibliotheksbesuche. Genauer: Die Angst, als Simpel entlarvt zu werden, denn eigenartigerweise entstand in der Wechselwahrnehmung des üppigen Bibliotheksbestands und der sichtbaren Lesewut der spindeldürren Bibliothekarin der Eindruck,

„sie kenne aller Bücher der Welt, ihren Inhalt und ihren Wert, und meine Ignoranz, mein schlechter Geschmack, meine Gewöhnlichkeit kämen früher oder später ans Tageslicht.”

Was er daher sucht, ist eine Anerkennung, die sich dank einer raffinierten Auswahl von auszuleihenden Titeln einstellen soll. Also paradoxerweise gerade darin, dass er eine Vorspiegelung konstruiert. Doch die extravaganten Kombinationen blieben wirkungslos:

„Daß die Berührung von Meister Eckhart mit den Gesängen des Maldoror nicht in Flammen aufging, daß das Gemisch aus dem ersten Band des »Kapitals« und der »Göttlichen Komödie« nicht explodierte, daß ich mir nicht die Finger verbrannte an dem mit einer gelben Scheibe Baudelaire belegten Brötchen aus den zwei Bänden der »Anna Karenina« …”

Das hatte seinen Grund und der ist so naheliegend wie sympathisch. Und womöglich gar typisch. Dennoch erweist sich die aus dieser spezifischen Konstellation aus tiefstem Jungenherzen erwachsene Überhöhung

„Wenn man es nicht aus häretischer, sondern aus orthodoxer Sicht betrachtet, wiederholen alle Bibliothekarinnen Evas Geste: Sie reichen jungen Männern die Frucht vom Baum der Erkenntnis.”

in all ihrem offensichtlichen Irrtum auf ihre Art doch als wahr. Denn genau dies geschah im Fall des autofiktionalen Andrzej: Die buchgewordenen Zeugnisse menschlicher Erkenntnis erhielt er zuerst aus den Händen einer Frau.

Die Verbindung von Erotik und und Buch, „das Gefühl, daß Weiblichkeit und trennbar mit Lektüre verbunden ist”, markiert unvermeidlich einen Pfad aus „Fast-Stadt” Grochów (vgl. FAZ) hinein in eine tiefe, lebendige, suchende, volle literarische Existenz. Wer diesen Zauber nie erlebte, wird es nicht nachvollziehen können. Wer es erlebt, bleibt darin daheim. Der Gang in die Bibliothek lässt sich zweifellos als Geschichte einer Art ersten, prägenden Liebe lesen.

Vielleicht also ist es auch deshalb notwendig, öffentliche Bibliotheken, besetzt mit Stereotypen so oder so verkörpernden Bibliothekarinnen, zu erhalten, um wenigstens ab und an einen Vertreter dieser schwierigen Kohorte halbstarker Frühpubertierender in eine Bahn zu lenken, die dieses andere, das betont empfindsame, das Welt an- und be-deutende Leben in Sprache und Sehnsucht zu ihrer Grundlage nimmt und damit eine der wichtigeren Facetten des sinnbezogenen menschlichen Lebens auch in den jeweils nachkommenden Generationen erhält. Dann fällt es auch nicht ins Gewicht, dass die maushaarige Sophia im Grunde ihrer Seele doch nichts anderes pflegte, als eine schnöde Krimisucht.

„Bibliotheken, in denen Männer arbeiten, haben etwas von Behördern an sich. Man tritt ein, um eine konkrete Sache zu erledigen, und geht wieder.”

schreibt Andrzej Stasiuk. Wie wünsche ich mir jetzt, auf eine Erinnerung einer Frau zu stoßen, die genau diese Aussage von Grund auf erschüttert.

(09.03.2013)

It’s the frei<tag> 2013 Countdown (21): Mission possible

Posted in LIBREAS.Feuilleton by libreas on 1. März 2013

von Manuela Schulz

Es ist zwar nicht Usus Rezensionen zusammenzufassen und das Rezensierte damit noch mehr zu filtrieren. Aber manchmal bietet es sich doch an. Jürgen Plieningers Besprechung zu R. David Lankes’ The Atlas of new Librarianship in der BuB-Februar-Ausgabe ist jedenfalls ein guter Anlass für eine weitere Reflektion, zumal es sich um das “Best Book in Library Literature 2012” der ALA handelt.

Im Atlas geht es im Kern, so Plieninger, um nichts weniger als die Zukunft – die Zukunft der Bibliotheken. Das hell und optimistisch klingelnde “new” erweckt diese Zukunft als optimiertere Fassung der Gegenwart. Und das, was kommt, steht nicht etwa im Zeichen der Abhängigkeiten von Technologien oder Institutionen, so Plieninger, sondern liegt in den Händen der Akteure. Daher auch Atlas of Librarianship, nicht Atlas of Libraries, auch wenn die in Bibliotheken Tätigen möglicherweise dem gleichnamigen Titanen gleich die Bibliothek gewordenen Himmelreiche (zum Beispiel des Wissens) abstützen. Allein der Titel des Buches erweist sich bereits als inspirierend (ein schönes Gegenbild zum uninspirierten Bild alter Bibliothekar-als-Hüter-des-Buches-Klischees). Es geht insgesamt um die Wechselwirkung zwischen dem Stetigen und dem Fließenden. Man kennt den Tenor:  ”Nur was sich ändert, bleibt.” oder “Ändere dich, bleib’, der du bist.” (Urs Jaeggi).

Dass diese Veränderung reflektiert stattfinden muss, versteht sich von selbst. So geht es bei Lankes um die Positionierung der Bibliothek in der Gesellschaft, die durch die handelnden Bibliothekarinnen und Bibliothekare stetig von neuem überprüft werden muss. Plieninger stuft den Atlas als Pamphlet über den Auftrag von Bibliothekarinnen/ Bibliothekare [...]” ein, in dem sich ”Teilnahme, Stimulierung, Erschließung und Kommunikation in unterschiedlichen Communities [...] und in der Generierung von Wissen innerhalb derselben” als Leitsterne sammeln. Diese werden über das Handeln erreicht, für das Technologien, Bestand und Dienstleistungen laut Lankes nur Werkzeuge seien, die, so Plieninger, “angewendet werden können, wenn das eigene Handeln eine klare Ausrichtung hat”. Wir brauchen also ein Ziel vor Augen. Oder eben eine “Mission”. Der Handlungsauftrag (die “Mission”) der Akteure in der (öffentlichen wie auch wissenschaftlichen) Bibliothek ist, “to improve society through facilitating knowledge creation in their communities” (MIT Press). Jürgen Plieninger übersetzt dies als “Kuratieren von Information und Wissen”. Dahinter steht also allgemein der in der Wissensgesellschaft integrierend zu wirken.

Der Weg zu diesem Ziel liegt in einer erweiterten Ausrichtung hin zur Pädagogik und den Sozialwissenschaften, so liest man bei Lankes. Bei LIBREAS läuft er damit naturgemäß offene Türen ein. Ich jedenfalls wünsche mir den Kanon der Bibliotheks- und Informationswissenschaft auch zum Beispiel um organisations- oder stadtsoziologische Theorien erweitert. Die Transferleistung auf die spezielle Anwendung für das Bibliothekswesen müssen wir selbst erbringen. Die Wissenschaftliche Bibliothek ist ein wissenschaftssoziologisches Labor ersten Ranges und die Stadtbibliothek  kann Ähnliches für die Urban Studies sein. Wer sich die Map zum zugehörigen Atlas anschauen will, der findet neben dieser weiteres Material zum Buch auf dem von Lankes betriebenen Blog.

Alles ist auf Zukunft eingestellt: der März bringt hoffentlich den Frühling mit der ersehnten Sonne, Tulpen geben eine Vorahnung.

Alles ist auf Zukunft eingestellt: der März bringt hoffentlich den Frühling mit der ersehnten Sonne. Die Frühblüher in den Schaufenstern geben bereits seit Jahresbeginn eine Vorahnung. Nach der trüben Winterpause folgt der Aufbruch; in ein neues Jahr voller Hoffnungen, Wünsche, Ziele, Pläne, Ideen – und eben Missionen.

Nun kann man fragen, inwieweit sich diese Richtungen, die “Mission” Lankes’ und das sich wandelnd-bleibende Berufsbild in den Programmen der anstehenden Tagungen niederschlagen. Der März bietet ja geradewegs ein fulminantes Aufgebot an Konferenzen für unsere Profession und lässt so einigen von uns sicher für ein paar Wochen ein Leben führen, für das man sich als Titel “Menschen im Hotel” ganz gut eignet.  Mit der InetBib vom 4.3. bis 6.3. beginnt der Tagungsmärz, gefolgt vom 5. Kongress Bibliothek & Information Deutschland vom 11.3. bis 14.3. und mit ein wenig Verschnaufpause geht es dann auf das vom 19.3. bis 22.3. stattfindende 13. Internationale Symposium für Informationswissenschaft.

Der Bibliothekskongress setzt mit seinem Motto “Wissenswelten gestalten” immerhin bereits die Handlung in den Fokus und hat mit dem Themenschwerpunkt Qualifikation für neue Dienstleistungskompetenz eine mögliche Auseinandersetzung mit dem Berufsstand geschaffen. Vielleicht ist das auch ein Thema für die frei<tag> 2013, die im Anschluss an die 13. ISI in Potsdam stattfindet?

Vor ein paar Tagen übrigens hatte ich mit einem Kollegen eine kurze Diskussion darüber, wofür Bibliothekare kompetent seien, was sie leisten und welche Dienstleistungen sie anbieten können. Die könnte und sollte man sicher verlängern. In der kurzen Fassung gab es die eine Haltung, wir halten uns etwas zurück und die andere, wir mischen uns ein. Bleibt zu hoffen, dass beide Positionen sich stets ergänzen und zu neuen Positionen führen. Denn das ist die Mission: ändern, um zu bleiben. Reflektieren wir darüber, dann haben wir übrigens eine dritte Form der Bibliothekssoziologie: die der selbstreferenziellen Beobachtung unseres kollaborativen Stützens der Gesellschaft.

[Jürgen Plieninger, Die Zukunft liegt im Kuratieren von Information und Wissen. Ein neuer Ansatz für das 'librarianship', BuB 65 (2013), S. 149-150]

Die Bibliothek in der Literatur. Heute: Robert Bobers Pariser Dokumentation.

Posted in Die Bibliothek in der Literatur, LIBREAS.Feuilleton by Ben on 14. Oktober 2011

(zu:  Robert Bober (2011) Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen.
München: Verlag Antje Kunstmann.)

Eine für Stadtsoziologen und Ethnografen wenig überraschend These lautet, dass der gebaute Raum mit seinen diversen Einschreibungen von Architektur bis zur Gebrauchsspur selbst schon die Rolle eines kulturellen Archivs übernimmt. Je intensiver und vielschichtiger ein Stadtleben ist, desto nachhaltiger neigen diese Spuren zu sein. Die künstlerische oder literarische Auseinandersetzung mit dem konkreten Stadtraum nimmt diesen Effekt auf und hebt ihn auf zusätzliche Stufe: Die Spuren einer Stadt werden im Werk in einer separierten und übertragbaren Form aufgezeichnet.

Für das mit solchen Auf- und Nachzeichnungen nun wahrlich nicht zu knapp versehene Paris legte jüngst der Münchner Verlag Antje Kunstmann mit der Übersetzung eines Erinnerungsromans mit dem so bedeutungsverheißenden wie sperrigen Titel Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen. (On ne peut plus dormir tranquille quand on a une fois ouvert les yeux) ein weiteres Dokument auf den Stapel literarischer Parisiana. (weiterlesen…)

LIBREAS Podcast # 13: Felix Sasaki

Posted in LIBREAS.Audio by libreas on 9. Juli 2009

Prof. Felix Sasaki trat im März 2009 an der Fachhochschule Potsdam eine Professur im Fachbereich Informationswissenschaften an. Zuvor arbeitete er in Japan für das World Wide Web Consortium im Bereich Internationalisierung. Im Rahmen seiner jetzigen Professur beschäftigt er sich mit den Themen Metadaten und Standardisierung. Unter anderem sprechen wir in unserem Podcast über die Arbeit des W3C bei der Erstellung und Pflege von Webstandards, über die Ziele Prof. Sasakis in seiner Lehre und Forschung. Wir diskutieren aber auch die Entwicklungen im Bereich der informationsbasierten Berufsbilder, die Entwicklung des Semantic Web und von Suchmaschinen.

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