Scheitern in der Schreibwerkstatt: Aus der Redaktion der LIBREAS. Library Ideas.
LIBREAS-Redaktion
Beim Thema Scheitern ist die Arbeit an LIBREAS. Library Ideas überhaupt nicht auszunehmen. Vielmehr ist die Herausgabe jeder Ausgabe mit mehr Scheitern und Kompromissen verbunden, als mit Erfolgen. Dies lernt man sehr schnell, wenn man sich auf ein Projekt wie LIBREAS einlässt: Zu jedem publizierten Artikel, zu jeder umgesetzten Idee, zu jedem eingehaltenem Anspruch lässt sich auch das Gegenteil anführen. Ist das eine Eigenheit unserer Redaktion? Überhaupt nicht. Egal, in welche Redaktion man Einblick erhält, es ist ähnlich. Dabei unterscheiden sich nicht einmal wissenschaftliche, journalistische oder literarische Publikationen groß voneinander. Der Unterschied liegt höchstens darin, dass das Scheitern dort praktisch nie ein öffentliches Thema ist.
Warum machen wir das dann überhaupt? Das ist nicht so klar, wie es vielleicht nach außen erscheint. Die Zeitschrift lebt vom Engagement Einzelner und diese Einzelnen haben immer wieder unterschiedliche Meinungen, die zumindest in Redaktionskonferenzen und in den Tagen vor der Veröffentlichung einer neuen Ausgabe jedesmal neu zur Sprache kommen. (weiterlesen…)
“Credit to whom credit is due” – Bloganalysen mit Google und R
angeregt vom wachsenden Interesse quantitativen Untersuchungen über die Wirkung von Bloginhalten, wie zuletzt im Beitrag Blogs als Quellen in der bibliothekarischen Fachkommunikation, lässt sich ebenfalls die Verlinkung innerhalb von Blogs näher explorieren.
Um schnell an möglichen Daten zu gelangen, erscheint http://blogsearch.google.com/ vielversprechend. Dank R sind die Daten für die weitere statistische Untersuchung der Bloglinks auf den LIBREAS Blog auch ohne Programmierkenntnisse schnell gewonnen:
library(XML) google <- "http://blogsearch.google.de/blogsearch_feeds?q=link:" para <- "&num=100&hl=de&lr=&safe=off&output=atom" blog <- "libreas.wordpress.com" #blog url url<-paste(google,blog,para)#query doc<-xmlTreeParse(url,useInternal=T) name=xpathApply(doc, "//r:uri",xmlValue,namespaces=c(r="http://www.w3.org/2005/Atom")) name=as.character(unlist(name)) lib<-as.character(rep(blog,times=length(name))) df<-as.data.frame(cbind(lib,name))
Created by Pretty R at inside-R.org
Schnell noch mit table als Matrix umgewandelt, lässt sich ein Ego-Netzwerk visualisieren. Die Knoten- und Kantengrößen entsprechen der Anzahl der Links
Das Ego-Netzwerk wurde mit visone visualisiert, aber auch R bietet mit sna entsprechende Funktionen. (weiterlesen…)
#OR10 is here to come
by Najko Jahn
Only a few days left until the start of Open Repositories 2010 (6 to 9-JUL-2010 in Madrid, Spain). The conference brings together developers, managers and stakeholders in the context of digital repositories across the world.
In anticipation of the conference, many have already begun to share information. Given the increased attention on analysing Twitter-feeds, I performed a co-occurrence analysis of Open Repository 2010 related hash-tags with the aid of Social Network Analysis. Based on this TwapperKeeper Stat, created by Adrian Stevenson, and parsing the hash-tags out of the 64 tweets, the network allocates 34 unique twitter users and 14 hash-tags (for more methodological background see my paper on the methodological status of co-authorship-networks).
The following visualisation with the help of both R and visone is based on a spring embedder, thus assigning forces between vertices alias nodes. The nodes furthermore reflect the bipartite arrangement as well as the degree, i.e. as bigger the nodes (and their labels) the more links they receive (in the case of the hash-tags) or pass out (in the case of the users).
At a glance, it is nice to explore, how the hash-tags are related to each other and how well-connected repository developers are. But just feel free to explore for yourself. It would be of interest of how the network will evolve.
See ya in Madrid!
Projektbericht: Automatische Aggregation wissenschaftlicher Volltexte für die Anreicherung von OA-Repositorien
von Najko Jahn & Mathias Lösch
Wie lassen sich im Web befindliche Publikationen wissenschaftlicher Angehöriger einer Universität mit möglichst einfachen Mitteln finden? Was verraten sie über wissenschaftliche Kommunikation allgemein? Und wie lassen sie sich im Besonderen für bibliothekarische Dienste wie Institutionelle Repositorien nachnutzen?
Diese Frage stellten wir uns vor dem Hintergrund zweier von der DFG geförderten Projekte an der Universitätsbibliothek Bielefeld, „Persönliche Publikationslisten als hochschulweiter Dienst (PubLister)“ und „Automatische Anreicherung von OAI-Metadaten mit Hilfe computerlinguistischer Verfahren und Entwicklung von Services für die inhaltsorientierte Vernetzung von Repositorien“. Insgesamt konnten wir aus 750 im Web veröffentlichten persönlichen Publikationslisten der Universität Bielefeld über die Suchmaschine Bing 3380 Volltext-Links aggregieren, die für bibliothekarische Dienste eine wertvolle Datenbasis bilden können.


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